20. August 2021

Fahren bei Unwetter

Unwetter bedeutet: 

  • Starker Regen und Überflutung.
  • Nebel.
  • Sturm und Schnee.

Schlechtes Wetter ist sehr gefährlich für Auto-Fahrer. 
Bei starkem Regen sind zum Beispiel die Straßen rutschig.
Bei Nebel kann man nicht weit sehen. 

Im Fernsehen oder Radio bekommt man Infos über schlechtes Wetter.
Auto-Fahrer sollen den Wetter-Bericht lesen, bevor sie losfahren.
Wenn das Wetter sehr schlecht ist, 
soll man nicht fahren. 

 

Tipps für Auto-Fahrer beim starken Regen: 

  • Sie sollen langsamer fahren.
  • Sie sollen mit guten Reifen fahren.

Die Reifen müssen genug Profil-Tiefe haben.
Das heißt: 
Die Reifen dürfen nicht zu glatt oder abgenutzt sein.

  • Sie sollen auf überflutete Tunnel aufpassen.
  • Sie sollen im Notfall rechts auf den Seiten-Streifen fahren
  • und das Warn-Blinklicht einschalten.

Bei starkem Regen können die Räder vom Auto schnell wegrutschen.
Dann können Auto-Fahrer das Auto nicht mehr lenken.
Dann sollen Auto-Fahrer das Lenkrad gerade halten.
Sie sollen nicht bremsen.
Und sie sollen die Kupplung lösen und in den Leerlauf gehen, bis die Räder nichtmehr wegrutschen. 

 

Das müssen Auto-Fahrer beim Gewitter beachten:

  • Sie sollen die Fenster und das Schiebedach schließen.
  • Sie sollen darauf achten, ob ein Blitz einschlägt.
  • Sie sollen Metall im Auto nicht anfassen, wenn ein Blitz eingeschlagen hat.

 

Das müssen Auto-Fahrer bei Nebel machen:

  • Sie sollen langsam fahren.
  • Sie sollen Abstand zu anderen Autos halten.
  • Vielleicht kann man nur noch 50 Meter weit oder weniger sehen. 
    Dann sollen sie die Nebel-Schluss-Leuchte einschalten.
    Das ist eine extra helle rote Lampe hinten am Auto.

 

Das müssen Auto-Fahrer bei starkem Wind machen: 

  • Sie sollen langsam fahren.
  • Sie müssen auf Brücken und im Wald aufpassen.
  • Sie müssen auf Seitenwind achten.
  • Sie müssen Abstand halten.
  • Sie sollen große Fahrzeuge nicht überholen.
  • Sie sollen auf umgestürzte Bäume achten.

 

So bildet man die Rettungs-Gasse:

 Eine Rettungs-Gasse ist ein Weg für Rettungs-Wagen, 
wenn es einen Unfall gab.
Zum Beispiel auf der Autobahn oder auf Landstraßen mit mehreren Fahrstreifen in eine Richtung.
Dann müssen die Auto-Fahrer einen Weg zwischen den Fahrstreifen frei machen.
So können Rettungs-Wagen gut durch die Autos zur Unfall-Stelle fahren.
Bei Stau müssen Auto-Fahrer immer eine Rettungs-Gasse bilden.
Das gilt auch, wenn man keine Sirene von einem Rettungs-Wagen hört.

 

Die Rettungs-Gasse ist wichtig. 

Rettungswagen kommen mit einer Rettungs-Gasse schneller zum Unfall.
Darum kann die Rettungs-Gasse Leben retten.

 

Wie bildet man eine Rettungs-Gasse?

Für eine Rettungs-Gasse müssen Auto-Fahrer 
die Straße frei machen.
Darum müssen Auto-Fahrer an den Straßen-Rand fahren.

Wenn man auf dem linken Fahrstreifen ist, fährt man nach links.
Wenn man auf den anderen Fahrstreifen ist, fährt man nach rechts.
Es ist egal, wie viele Fahrstreifen es gibt.
Das ist immer so.

Wenn man keine Rettungs-Gasse bildet, 

  • muss man 200 bis 320 Euro Strafe zahlen.
  • darf man einen Monat nicht Auto fahren.
  • bekommt man 2 Punkte im Flensburger Fahreignungs-Register. 

Hier stehen Infos über Fehler im Straßen-Verkehr.


 

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