Die Kampagne „Runter vom Gas!“ möchte allen Verkehrsteilnehmern die Konsequenzen von Fehlverhalten im Straßenverkehr vor Augen führen. Dabei geht es nicht nur um absolute Geschwindigkeit und auch nicht nur um diejenigen, die auf einer Autobahnstrecke ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mal schneller als 130 km/h fahren. Es geht um nicht angepasste Geschwindigkeit, eine der Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen.
Von nicht angepasster Geschwindigkeit spricht man dann, wenn das Fahrverhalten nicht der jeweiligen Situation entspricht, in der sich die Verkehrsteilnehmer befinden.
Die Kampagne hat also nicht das Ziel, die absolute Geschwindigkeit einzuschränken. Sie soll vielmehr an die Eigenverantwortung eines jeden Verkehrsteilnehmers appellieren. Die Menschen sollen sich nicht nur an die Vorgaben halten, sondern auch aktiv mitdenken. So können zum Beispiel bei Dunkelheit, Nebel, Eis oder Regen auch die zulässigen Geschwindigkeiten viel zu hoch sein und müssen je nach spezifischen Gegebenheiten individuell – etwa an die Sichtverhältnisse – angepasst werden. „Runter vom Gas!“ setzt sich ein für ein verantwortliches und angepasstes Fahrverhalten aller Verkehrsteilnehmer – ob auf Autobahnen, Landstraßen, oder innerhalb geschlossener Ortschaften.