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Sehen und gesehen werden

Wenn die Erinnerung an Grillabende verblasst und die Autoheizung morgens wieder in Betrieb genommen wird, bedeutet das: Die dunkle Jahreszeit beginnt – die Hochsaison der Unfälle aufgrund von schlechter Sicht. Wie lässt sich das vermeiden?

In Kreisen von Prominenten mag es ein seichtes Lebensmotto sein, im Straßenverkehr hängen davon nicht selten Menschenleben ab: sehen und gesehen werden. Schon am Tage kann vor allem den „schwächeren“ Verkehrsteilnehmern – Fahrradfahrern und Fußgängern – zum Verhängnis werden, dass ein Autofahrer sie übersieht oder nicht wahrnimmt. Bei Anbruch der Dunkelheit oder bei Nebel nimmt diese Gefahr um ein Vielfaches zu. Mit nur wenigen Maßnahmen können Unfälle vermieden werden – indem alle Verkehrsteilnehmer dafür sorgen, dass sie gut sehen können und von anderen gesehen werden.

Tipps für sichere Kleidung.  
Der Zusammenhang von Sichtbarkeit und Unfällen.
Licht an - auch tagsüber!
Wichtige Links

Besser: gesehen werden
Fußgänger und Fahrradfahrer leben nach Anbruch der Dunkelheit besonders gefährlich. Schulkinder können im Morgengrauen auf dem Weg ins Klassenzimmer leicht von Autofahrern übersehen werden. Mit nur wenigen Maßnahmen können Sie dafür sorgen, dass Sie und Ihre Jüngsten sicher auffallen.
02.09.2008 - Berlin

Es ist dunkel und etwas diesig. Ein schwarz gekleideter Fußgänger ohne Reflektoren an Jacke und Hose macht sich in diesen Verhältnissen beinahe unsichtbar – unabsichtlich tarnt er sich, wie ein Chamäleon. Die schlechte Sichtbarkeit der „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer ist die Ursache unzähliger Todesopfer auf deutschen Straßen.



Sehen verschafft lebenswichtigen Weitblick
Dunkelheit, Nebel oder einfach die falsche Brille – die Gründe für schlechte Sicht im Straßenverkehr sind vielfältig, haben aber eines gemeinsam: Viele Unfälle gehen auf ihr Konto.
02.09.2008 - Berlin

Er kam, sah nicht – und hatte einen Unfall. Die Abwandlung des Caesar-Zitats („Ich kam, sah und siegte!“) bringt einen wichtigen Aspekt der Verkehrssicherheit auf den Punkt: Wenn Sehvermögen oder Sicht eingeschränkt sind, passieren schnell schwere Unfälle. Denn das menschliche Auge ist das wichtigste Sinnesorgan für Verkehrsteilnehmer – 90 Prozent der Eindrücke laufen über den Sehnerv.



Licht an – auch am Tag!
Europaweit lassen sich einer Studie zufolge jedes Jahr bis zu 5.000 Menschenleben retten – würden alle Autofahrer auch tagsüber mit Beleuchtung fahren. In Deutschland hält sich bisher kaum jemand an die Empfehlung der Bundesregierung.
02.09.2008 - Berlin

Das Tageslicht flackert, der Autofahrer kann bei dem schnellen Wechsel von Hell und Dunkel seine Umgebung auf der Landstraße nur schemenhaft erkennen. Fahrzeuge, die entgegenkommen, sieht er erst in letzter Sekunde. Kleinere Fehler können unter diesen Bedingungen schnell verheerende Folgen haben – die Unfallgefahr ist extrem hoch. Zusätzliches Licht macht den offensichtlichen Unterschied: Kommt ein Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern entgegen, ist es wesentlich früher zu sehen.



WICHTIGE LINKS

http://www.dvr.de
Von der richtigen Beleuchtung und den sicheren Bremsen bis hin zu ergonomischen Aspekten. Der Ratgeber des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und des Bundesverkehrsministeriums informiert rund um das Thema Fahrradsicherheit.

www.zva.de
Der Zentralverband der Augenoptiker vertritt die Gesamtinteressen der deutschen Augenoptiker. Auf seiner Website können Sie Ihre Augen auf die Probe stellten.

www.sehen.de/ www.kgs-info.de
Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) ist eine unabhängige und überregionale Initiative, die seit über 50 Jahren Aufklärungsarbeit rund um das gute Sehen leistet.

www.3m-scotchlite.com

Der Multi-Technologiekonzern 3M stellt u.a Reflektoren her. In der Rubrik Verkehrssicherheit informiert die Website über Sicherheit durch Sichtbarkeit.