Knapp zwei Jahre nach Kampagnenstart ist das öffentliche Interesse an „Runter vom Gas!“ noch immer ungebrochen. Auch die dritte Motivreihe wird von Medien aufgegriffen und regt zu Diskussionen zum Thema Verkehrssicherheit an.
19.11.2009 - Berlin
Ein Mädchen trauert um ihre Eltern, eine junge Frau um ihren Freund – die neuen Autobahnplakate der Kampagne „Runter vom Gas!“ führen die emotionale Ansprache fort und finden auch ihren Weg in die Medien. Diesmal sind es nicht Todesanzeigen oder Fahrzeugwracks, die auf das Thema aufmerksam machen, sondern das Leid der Hinterbliebenen. Damit schaffen es der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und das Bundesverkehrsministerium erneut, die Diskussion über unangemessene Geschwindigkeit auf den Straßen anzuregen.
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DVR und Bundesverkehrsministerium präsentieren die dritte Plakatserie der Kampagne „Runter vom Gas!“ der Öffentlichkeit. Die Motive setzen die emotionale Ansprache fort und stellen die Hinterbliebenen von Verkehrsopfern in den Vordergrund.
27.10.2009 - Berlin
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Christian Kellner, haben in Berlin die neuen Motive der Kampagne „Runter vom Gas!“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Plakatserie zeigt Menschen, die ein Foto mit Trauerflor in der Hand halten. Darauf abgebildet sind Verwandte oder Freunde, die sie bei einem Verkehrsunfall verloren haben. Die neuen Motive sind nach den fiktiven Todesanzeigen und Bildern von Unfallwracks die dritte Plakatreihe der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“, die DVR und Bundesverkehrsministerium im März vergangenen Jahres gestartet haben. Ab Mitte November 2009 werden die aktuellen Plakate an Autobahnen in ganz Deutschland zu sehen sein.
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Erfolgreiche Verkehrssicherheitskampagne wird fortgesetzt
23.10.2009 - Berlin
Mit einer neuen Plakatserie der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ fordern das Bundesverkehrsministerium und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) alle Kraftfahrzeugfahrer im Straßenverkehr auf, ihre Geschwindigkeit anzupassen und gegenseitig mehr Rücksicht zu nehmen. Die Plakate zeigen trauernde Menschen, die ein Foto mit Trauerflor in der Hand halten. Es sind Fotos von ihren Verwandten oder Freunden, die ihr Leben bei einem Verkehrsunfall verloren haben.
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Mit einem großen Treffen am Brandenburger Tor feierten 1.000 Biker am 29. August den Höhepunkt ihrer fünftägigen Sternfahrt. Empfangen wurden sie von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
03.09.2009 - Berlin
Der Chrom erstrahlte in frischem Glanz, der Lack schillerte fröhlich in der Sonne: Rund 1.000 Motorradfahrer gaben sich am vergangenen Samstag ein Stelldichein am Brandenburger Tor. Das Wahrzeichen Berlins bildete das Ziel einer fünftägigen Sternfahrt, mit der die Biker Union für mehr Sicherheit, Freiheit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr sensibilisieren möchte.
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Rund 24.000 Besucher kamen am 22./23.08. zum Tag der offenen Tür ins Bundesverkehrsministerium. Mit einem vielfältigen Programm war „Runter vom Gas!“ vor Ort und präsentierte mit Virginia Jetzt! und Karpatenhund ein spektakuläres Bühnenprogramm.
01.09.2009 - Berlin
Sie sind immer noch am meisten gefährdet: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Aus diesem Grund sind sie ein besonderer Schwerpunkt der Verkehrssicherheitskampagne und waren auch die Zielgruppe des„Runter vom Gas!“-Bühnenprogramms im Ministergarten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) am vergangenen Wochenende. Einen ganz besonderen Höhepunkt stellten dabei die beiden Livekonzerte der Bands Virginia Jetzt! und Karpatenhund, am Sonntagnachmittag dar. Das fast dreistündige Konzert sorgte bei Fans und Besuchern für ausgelassene Stimmung.
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08.07.2009 - Berlin
Dr. Walter Eichendorf hat am 1. Juli 2009 die Präsidentschaft des Deutschen Verkehrs-sicherheitsrates (DVR) übernommen. Im Interview skizziert er seine Pläne für die Amtszeit, wie er die Kampagne „Runter vom Gas!“ fortführt – und wie er die „Vision Zero“ in die Realität umsetzen will.
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Bundesweit erleben heute hunderttausende Menschen das Thema Verkehrssicherheit hautnah. Noch wichtiger: Das richtige Verhalten im Straßenverkehr an den 364 anderen Tagen – unterstreicht DVR-Präsident Professor Manfred Bandmann im folgenden Gastbeitrag.
20.06.2009 - Berlin
Rasen, Drängeln und riskantes Überholen – viele betrachten es immer noch als Kavaliersdelikt, die Verkehrsregeln zu brechen. Dabei spielen sie mit dem Feuer. Denn wer mit hoher Geschwindigkeit auffährt, die Lichthupe im Dauereinsatz hat oder den linken Blinker als Positionsleuchte missbraucht, gefährdet Menschenleben – das ist schlicht russisches Roulette im Straßenverkehr.
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Anlässlich des Spitzengesprächs zur Verkehrssicherheit 2009 am 20. Mai sprach „Runter vom Gas!“ mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee über aktuelle Themen der Verkehrssicherheit.
26.05.2009 - Berlin
Sehr geehrter Herr Minister, vor knapp einem Jahr hat das erste Spitzengespräch zur Verkehrssicherheit stattgefunden, bei dem Vertreter der Bundesländer und der Spitzenverbände auf Einladung des DVR und des Bundesverkehrsministeriums Herausforderungen der Verkehrssicherheitsarbeit diskutiert haben. Was ist seitdem geschehen?
Das Spitzengespräch im Frühjahr 2008 hat wertvolle Impulse für die erfolgreiche und vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland gesetzt. Ich nenne nur „Runter vom Gas!“. Unsere Kampagne wurde direkt nach dem Treffen gemeinsam vom Bundesverkehrsministerium und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat gestartet. Der Erfolg ist auch auf das Engagement vieler Partner zurückzuführen: Bundesländer, Institutionen und gesellschaftliche Akteure, aber auch Unternehmen und Privatpersonen haben sich unter dem Dach der Kampagne versammelt. Unser gemeinsames Anliegen ist es, die Straßen sicherer zu machen und damit die Zahl der Verletzten und Toten auf Deutschlands Straßen weiter deutlich zu verringern.
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Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und DVR-Präsident Prof. Manfred Bandmann haben gemeinsam mit Vertretern der Bundesländer und der Spitzenverbände aus dem Verkehrsbereich die Ausarbeitung eines Nationalen Verkehrssicherheitsprogramms eingeleitet.
25.05.2009 - Berlin
Auf Einladung von DVR-Präsident Bandmann und Bundesverkehrsminister Tiefensee kamen am 20. Mai 2009 Vertreter der Bundesländer und Spitzenverbände zum Spitzengespräch zur Verkehrssicherheit 2009 im Bundesverkehrsministerium in Berlin zusammen. Dabei wurden die Erfolge und die Herausforderungen der Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland besprochen.
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Bundesverkehrsminister Tiefensee, DVR-Präsident Bandmann und Regisseur Thorwart haben die Sieger des „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerbs prämiert: Janosch Woschek gewinnt den ersten Preis. Der Spot des 19-Jährigen läuft fünf Wochen lang in CineStar Kinos.
03.04.2009 - Berlin
Die Sekunden der bedrückten Stille im Kinosaal 5 nach jedem Spot sind wohl das größte Lob für die jungen Filmemacher. Denn sie zeigt den zehn beim „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerb Nominierten am Dienstag im CineStar-Kino, dass ihre 30-sekündigen Spots wirken – sie machen ihr Publikum bei der feierlichen Preisverleihung sprachlos. Die Filme, die an diesem Abend vor rund 250 Gästen am Potsdamer Platz gezeigt werden, konnten sich gegen insgesamt 120 Einreichungen aus ganz Deutschland durchsetzen.
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Das Bundesverkehrsministerium, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) haben am 22. Januar 2009 in Berlin neue Motive der Kampagne „Runter vom Gas!“ präsentiert.
26.01.2009 - Berlin
Das Auto ist völlig zerbeult, seine Seite eingequetscht. Totalschaden – es lässt sich nur erahnen, was den Insassen zugestoßen sein mag. Lädiert ist auch der bekannte Warnaufkleber „Baby an Bord“, der an dem Unfallwagen zu sehen ist. Dieses neue Plakat der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag höchstpersönlich vor seinem Ministerium in Berlin-Mitte auf die Plakatwand geklebt. Die neue Plakatserie mit drei Motiven soll weiterhin auf die Folgen unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam machen.
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Erfolgreiche Verkehrssicherheitskampagne wird fortgesetzt
22.01.2009 - Berlin
Mit einer neuen, emotionalen Plakatserie der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ fordert das Bundesverkehrsministerium in den kommenden Monaten zu angepasster Geschwindigkeit und gegenseitiger Rücksicht auf.
„’Runter vom Gas!’ ist die bislang erfolgreichste Verkehrssicherheitskampagne in Deutschland“, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin. „Die neuen Plakate zeigen drastisch und eindrucksvoll, wozu Raserei und mangelnde Rücksicht im Verkehr führen. Unsere Strategie gibt uns recht. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Verkehrstoten auf rund 4500 gesunken. Dies wäre ein Rückgang um fast zehn Prozent. ‚Runter vom Gas!’ wendet sich vor allem an junge Menschen und Motorradfahrer. Gerade hier ist die Zahl der Opfer rückläufig.“
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Der Regisseur Peter Thorwarth spricht im Interview über Autokult, Männlichkeitswahn und sein Engagement für den Filmwettbewerb „Runter vom Gas!“.
09.01.2009 - Berlin
Herr Thorwarth, warum engagieren Sie sich als Jury-Mitglied beim Filmwettbewerb der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“?
5.000 Menschen sterben jedes Jahr auf deutschen Straßen. Das sind ja schon mal 5.000 Gründe. Außerdem habe ich meinen ersten Kurzfilm auch im Rahmen eines Wettbewerbs drehen dürfen. „Runter vom Gas!“ bietet jungen ambitionierten Filmemachern eine große Chance. Der Gewinnerfilm wird über einen Monat lang in CineStar-Kinos und auf der Website www.sueddeutsche.de gezeigt. Das ist natürlich eine Riesenchance für jeden Nachwuchsfilmer.
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Im gesamten Bundesgebiet werden Filmemacher dazu aufgerufen, sich kreativ mit dem Motto “Runter vom Gas!” auseinanderzusetzen. In 30-sekündigen Filmen soll vor allem eines geleistet werden: Vor den Gefahren unangepasster Geschwindigkeit warnen.
24.10.2008 - Berlin
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) haben heute gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) den Startschuss für den „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerb gegeben. Bundesverkehrsminister Tiefensee ruft als Schirmherr Filmemacher und Kreative auf, das Motto der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ filmisch umzusetzen und so auf die Folgen unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Der Gewinnerspot des mit 17.500 Euro dotierten Filmwettbewerbs (1. Platz: 10.000 Euro, 2. Platz: 5.000 Euro, 3. Platz: 2.500 Euro) läuft im Frühjahr 2009 bundesweit im Vorprogramm von CineStar Kinos und wird beim Medienpartner sueddeutsche.de präsentiert.
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Filmwettbewerb zur Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“
24.10.2008 - Berlin
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) haben heute den Startschuss für den „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerb gegeben. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ruft als Schirmherr der Aktion Filmemacher und Kreative auf, das Motto der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ filmisch umzusetzen. Tiefensee: „Ich setze auf Ihre Kreativität, um Rasern eindrucksvoll den Spiegel vorzuhalten. Also rauf auf den Regiestuhl und runter vom Gas.“
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Im Rahmen der „Runter vom Gas!“-Journalistenreise besuchten DVR-Präsident Professor Manfred Bandmann und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit geladenen Medienvertretern das Unfallkrankenhaus Berlin.
23.09.2008 - Berlin
Von der Erstversorgung bis zur Rehabilitation – Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, DVR-Präsident Professor Manfred Bandmann und ausgewählte Verkehrsjournalisten haben in einer knappen Stunde den Weg eines typischen Notfallpatienten am Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) durchlaufen. Professor Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. sowie Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Klinik, führte die Gruppe durch das UKB.
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Die Kampagne „Runter vom Gas!“ war beim „Staatsbesuch“ – dem Tag der offenen Tür der Bundesregierung – am 23. und 24. August auf dem Gelände des Bundesverkehrsministeriums in Berlin mit einem Aktionsstand vertreten.
08.09.2008 - Berlin
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) öffnete am 23. und 24. August seine Pforten zum Tag der offenen Tür. Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. (DVR) präsentierte sich auf einem gemeinsamen Stand mit der Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) mit Informationsmaterialien, verschiedenen Fahrsimulatoren und Mitmachaktionen.
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Unterstützer und Veranstalter des Hamburger Motorradgottesdienstes (MOGO) fordern: „Runter vom Gas!“. Und fanden sich dafür zu einer bildstarken Aktion vor dem Michel ein.
13.07.2008 - Berlin/ Hamburg
Vor der eindrucksvollen Kulisse der St. Michaelis Kirche präsentierten sich am 13. Juli 2008 zahlreiche Helfer des Hamburger Motorradgottesdienstes in Leibchen mit dem Kampagnenclaim „Runter vom Gas!“. Trotz der frühen Morgenstunden und der Aussicht auf einen langen und ereignisreichen Tag, haben sie sich freiwillig gemeldet, um sich für die Verkehrssicherheitskampagne zu engagieren. Zusammengefunden hat sich so eine bunt durchmischte Gruppe – Motorradfahrer jeden Alters, mit den unterschiedlichsten Maschinen.
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Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr in Magdeburg unterstützt die Kampagne mit Runter vom Gas-Briefumschlägen und Bannern vor der eigenen Haustür.
11.07.2008 - Berlin
Die Autofahrer auf der B1 können es kaum übersehen: Vor dem sachsen-anhaltischen Verkehrsministerium hängen Banner, auf denen in großen Lettern „Runter von Gas!“ steht. Und auch all diejenigen, die demnächst Post vom Ministerium erhalten, werden zum Nachdenken über ihre Fahrweise angeregt. Denn auf den Briefumschlägen des Ministeriums ruft der Schriftzug „Runter vom Gas!“ zu umsichtigem Fahren auf.
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Mit seinem Buch „Heiliges Blech“ möchte Manfred Cibura auf das Leid nach Verkehrsunfällen aufmerksam machen. Bei Lesungen zeigt er die „Runter vom Gas!“-Motive.
07.07.2008 - Berlin
Herr Cibura, in ihrem Buch „Heiliges Blech“ erzählen Sie, wie sich das Leben eines jungen Mannes verändert, nachdem seine Freundin bei einem Verkehrsunfall stirbt. Ist das eine Geschichte, die Sie erlebt haben?
Nein, die Geschichte ist frei erfunden. Aber Sie beruht auf Beobachtungen aus dem Alltag – Beobachtungen, die ich im Straßenverkehr gemacht habe, und die bei mir Fragen aufgeworfen haben. Das ist zum einen das rücksichtslose und verantwortungslose Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer. Zum anderen ist mir aber auch der öffentliche Umgang damit aufgefallen. Warum lösen so viele tausend Todesopfer jedes Jahr in der Öffentlichkeit keine Welle der Bestürzung aus?
Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass die meisten Menschen die 5.000 Verkehrstoten jährlich auf deutschen Straßen offenbar verdrängen?
Weil das Auto einen so hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Die Faszination für Autos ist in Deutschland so groß, dass die Schattenseiten des Straßenverkehrs verdeckt werden.
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Am Tag der Verkehrssicherheit, den 21. Juni 2008, riefen deutschlandweit mehrere hundert Feuerwehren mit Aktionsbannern und Plakaten der Kampagne „Runter vom Gas!“ zu angepasstem Fahrverhalten und mehr Verkehrssicherheit auf.
04.07.2008 - Berlin
Die Auseinandersetzung mit den oft dramatischen Folgen unangepasster Fahrweise sind Bestandteil ihrer täglichen Arbeit: Beruflich sowie ehrenamtlich Engagierte bei den Feuerwehren in Deutschland werden bei der Rettung und Bergung von Unfallopfern immer wieder mit erschreckenden Szenen konfrontiert. Ob auf Landstraßen oder Autobahnen, ereignet sich ein Verkehrsunfall, ist die Feuerwehr häufig genauso vor Ort wie Krankenwagen und Polizei. Oft müssen sie die Opfer aus den Unfallfahrzeugen bergen, bevor diese medizinisch versorgt werden können.
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Mit rund 100 Veranstaltungen machen der DVR und DVR-Mitglieder am 21. Juni in ganz Deutschland auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam.
23.06.2008 - Berlin
Am 21. Juni hat der bundesweite „Tag der Verkehrssicherheit 2008“ statt gefunden. Gemäß dem Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ wurde an diesem Tag in ganz Deutschland das Thema Verkehrssicherheit in den Vordergrund und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Vor Ort wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten, an Fahrsicherheitstrainings, Fahrzeugchecks und Entspannungstrainings sowie Testfahrten in Fahr- und Rettungssimulatoren teilzunehmen.
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Matthias Ehrhard will Pforzheimer Jugendliche von der Botschaft „Runter vom Gas!“ überzeugen und geht direkt zu der Zielgruppe: in Diskos und auf Musikfestivals.
18.06.2008 - Pforzheim
Die Musik war laut, die Stimmung ausgelassen und alle Freunde haben wild getanzt – mit diesen Eindrücken im Kopf treten viele Jugendliche auf dem Weg von der Disko nach Hause besonders gern aufs Gas. So enden diese Abende nicht selten mit einem Unfall, bei dem Menschen sterben, die eigentlich noch ihr ganzes Leben vor sich hatten.
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16.06.2008 - Berlin
„30 km/h, das ist doch gar nichts,“ tönt es aus den hinteren Reihen. Trotzdem schauen die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Rheine gespannt auf die Teststrecke, die sich über ihren Pausenhof erstreckt. Als das Auto auf eine Fußgänger-Attrappe prallt und den Dummy durch die Luft schleudert, geht ein Raunen durch die Menge: Schon bei diesem vergleichsweise langsamen Tempo hätte der Unfall für einen Menschen aus Fleisch und Blut offensichtlich tödlich enden können.
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Für jeden Verkehrstoten stellt die Polizei in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) ein Kreuz auf – als Warnung an die Autofahrer.
09.06.2008 - Parchim
Sieben Kreuze sind es bereits. Jedes davon könnte eine Geschichte erzählen – eine Tragödie, die von einem Todesfall und trauernden Familien handelt. Die Polizei hat die Mahnmale vor ihrer Dienststelle in Parchim postiert – gut sichtbar für jeden, der dort vorbeifährt. Jedes dieser Mahnmale steht für einen Mensch, der in diesem Jahr auf einer Straße im Landkreis Parchim sein Leben verloren hat.
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Bericht zeigt: Auf deutschen Straße wird zu schnell gefahren.
23.05.2008 - Berlin
Eine Vielzahl von Autofahrern ist auf deutschen Straßen erheblich zu schnell unterwegs. Das belegt der Bericht „Überwachungsmaßnahmen und Sanktionen in Deutschland“ des Bundesverkehrsministeriums. Allein im Jahr 2006 wurden bundesweit über zehn Millionen Bußgeldbescheide wegen überhöhter Geschwindigkeit verschickt.
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SWR3 berichtet über „Runter vom Gas!“/ Kampagnenunterstützerin Ina Kutscher im Interview
15.05.2008 - Berlin
In einem Radiobeitrag des SWR3 über „Runter vom Gas!“ macht sich Ina Kutscher für die Kampagne stark. Kutscher, die vor acht Jahren selbst knapp einen schweren Autounfall überlebte, sagt zu den fiktiven Todesanzeigen mit authentischem Hintergrund: „Man wird daran erinnert, dass man sterblich ist.“
Der zweiminütige Bericht des Südwestrundfunks stellt die Kampagne von Bundesverkehrsministerium und Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) vor. „Die Schockkampagne polarisiert“, heißt es in dem Beitrag. Manch einem seien die Plakate zu drastisch.
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Bei einem der größten Motorradfahrertreffen Nordrhein-Westfalens konfrontiert die Polizei Gütersloh Verkehrssünder mit den Plakatmotiven von „Runter vom Gas!“
15.05.2008 - Gütersloh
Neben Bußgeldbescheiden bekamen geblitzte Motorradfahrer einen weiteren Denkzettel: einen Schlüsselanhänger der Kampagne „Runter vom Gas“. Hauptkommissarin Ellen Haase und vier ihrer Kollegen von der Gütersloher Polizei teilten die Give-Aways an Verkehrssünder aus, die am 7. Mai zu einem der größten Bikertreffen Nordrhein-Westfalens – an der Broker Mühle – fuhren. Viele von ihnen zu schnell.
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Die Bundesregierung will die Strafen für Verkehrssünder ab Januar 2009 stark anheben– zum Teil sollen sie sogar verdoppelt werden.
06.05.2008 - Berlin
„Mit dem neuen Bußgeld-Katalog wollen wir die Hauptunfall-Ursachen auf unseren Straßen bekämpfen“, sagt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. „Vor allem Raser und Drängler, also diejenigen, die sich im Verkehr besonders rücksichtslos verhalten und auch andere vorsätzlich gefährden, müssen mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen“, so Tiefensee weiter.
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Zu heftig oder gerade richtig? Ein Fernsehbeitrag im Hessischen Rundfunk berichtet über die Verkehrssicherheitskampagne. DVR-Geschäftsführerin Hammer: „Wir haben einen Nerv getroffen.“
23.04.2008 - Berlin
Die Kampagne „Runter vom Gas!“ von Bundesverkehrsministerium und Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) sorgt weiterhin für Diskussionen in Deutschland – und beschäftigt die Medien bundesweit. Am Dienstag, 22. April 2008, strahlte der Hessische Rundfunk in seinem quotenstarken Nachrichtenmagazin „Hessenschau“ einen vierminütigen TV-Beitrag unter dem Titel „Streit um Schockplakate an Autobahnen“ aus.
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Intensive Debatten im Internet und zahlreiche Kooperationsangebote bestätigen die Kampagnen-Initiatoren
22.04.2008 - Berlin
Die unter dem Motto „Runter vom Gas!“ gemeinsam von Bundesverkehrsministerium und Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) gestartete Verkehrssicherheitskampagne hat eine breite gesellschaftliche Diskussion ausgelöst. Die Bilanz nach einem Monat: zahlreiche Medienberichte über die Kampagne und ihre Hintergründe, überwiegend positive Reaktionen von Betroffenen und Kooperationsanfragen von Opferhilfe-Verbänden, Polizeidienstellen, Feuerwehren, Fahrlehrern und vielen anderen Organisationen aus dem Umfeld der Verkehrssicherheit. „Wir sind froh, dass so intensiv in allen gesellschaftlichen Gruppen über Verkehrssicherheit diskutiert wird. Diese Debatten wollen wir in einen dauerhaften Dialog überführen“, kommentierte DVR-Präsident Professor Manfred Bandmann die Reaktionen auf die Kampagne.
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Das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft hat zusammen mit elf Projektpartnern die Verkehrssicherheitsinitiative „Junge Saarländer sicher mobil“ gestartet.
11.04.2008 - Saarbrücken
Mit einem Bündel aus Beratungsangeboten, kostenlosen Sicherheitsschecks und gezielter Öffentlichkeitsarbeit sollen junge Saarländer sicher mobil werden.
Die Initiative zielt darauf ab, dass junge Menschen in der Zukunft mit sichereren Fahrzeugen unterwegs sind. Sie will Aufmerksamkeit wecken für die Gefahren, die durch technische Probleme entstehen können. Dazu werden kostenlose Sicherheitsuntersuchungen angeboten, um Mängel am Auto oder Zweirad zu erkennen.
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Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ wird den Besuchern der diesjährigen Automobil International (AMI) in Leipzig vom 5. bis 13. April 2008 in Halle 4 präsentiert.
04.04.2008 - Leipzig
Am Freitag, 4. April 2008, wurde der Messestand von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, DVR-Präsident Prof. Manfred Bandmann, dem Präsidenten der DVW, Kurt Bodewig, und dem sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Georg Milbradt, der Presse vorgestellt.
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Pressemitteilung zur Auftakt-PK am 18. März 2008 in Berlin
18.03.2008 - Berlin
„Runter vom Gas!“ ist der Titel der neuen Kampagne zur Verkehrssicherheit, die Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Professor Manfred Bandmann, heute in Berlin vorgestellt haben.
Zu hohe Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nummer eins auf deutschen Straßen. Fast ein Drittel aller schweren Unfälle passieren wegen zu hohem Tempo. „Die Folgen falschen Verhaltens auf der Straße werden allzu oft verdrängt. Wir wollen mit der Kampagne „Runter vom Gas!“ endlich ein Zeichen gegen diesen Verdrängungsprozess setzen. Wir wollen den Zahlen ein Gesicht geben, deshalb konzentriert sich die Kampagne auf das menschliche Leid, das solche Unfälle verursachen“, sagte Tiefensee.
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