Filmbegeisterte Motorradfahrer haben am 14. und 15. September Grund zur Freude: An 13 Veranstaltungsorten in ganz Deutschland findet eine Motorrad-Filmnacht mit der exklusiven Vorpremiere des Roadmovies „Mammuth“ mit Gérard Depardieu statt.
30.08.2010 - Berlin
Schwelgen Sie bei dieser Motorradfilmnacht in Biker-Nostalgie und lehnen Sie sich ab 20 Uhr im Kinosessel zurück. Als Inhaber eines Motorradführerscheins haben Sie die einmalige Gelegenheit den Film kostenlos noch vor Kinostart anzuschauen. Dabei müssen Sie auch im Kino nicht auf einen Sozius verzichten!
Zu diesem besonderen Kinoereignis lädt Sie die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in Kooperation mit den Bundesländern, der Biker Union e. V. und dem X Verleih ein.
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Das neue Schuljahr steht bevor: Für tausende Kinder beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. Viele von ihnen bewegen sich auf ihrem täglichen Weg zur Schule zum ersten Mal allein im Straßenverkehr, wo Gefahren lauern, die besonders die Jüngsten noch nicht einschätzen können. Im Interview beschreibt Prof. Dr. Maria Limbourg, Verkehrspsychologin an der Universität Duisburg-Essen, warum Kinder im Straßenverkehr anders reagieren als Erwachsene und wie man die schwächsten Verkehrsteilnehmer vor möglichen Unfäll
26.08.2010 - Berlin
Frau Prof. Limbourg im letzten Jahr wurden in Deutschland mehr als 31.000 Kinder im Straßenverkehr verletzt, 90 verloren ihr Leben. Welche Gründe gibt es für die vielen Unfälle?
Zunächst einmal sind die motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. So können sie die Gefahren im Straßenverkehr oftmals nicht richtig beurteilen. Wenn Kinder beispielsweise mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, haben sie große Schwierigkeiten, Geschwindigkeit und Entfernung eines anderen Verkehrsteilnehmers richtig einzuschätzen. Das führt zu Unfällen.
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Am 21. und 22. August präsentierte sich die Kampagne „Runter vom Gas!“ beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Besucher konnten dabei unter anderem den Auftritt von Sänger Max Mutzke genießen – und die Welt aus einer völlig neuen Perspektive betrachten.
25.08.2010 - Berlin
Mit einem kleinen Satz springt der Zeiger der Uhr von neun auf zehn – und plötzlich schiebt sich das schwere Eingangstor zur Seite. Am vergangenen Wochenende um Punkt 10 Uhr öffneten sich für die Bürgerinnen und Bürger die Türen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Wo an 363 Tagen im Jahr nur ausgewiesene Mitarbeiter des Ministeriums Zugang finden, konnten sich ein Wochenende lang alle Interessierten mit dem BMVBS und seinen Themen vertraut machen. „Einladung zum Staatsbesuch“ lautete das Motto der zweitägigen Veranstaltung, die mit einem bunten Programm viele Menschen anzog – und auch umfassend über das Thema Verkehrssicherheit informierte.
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Beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellte Sänger Max Mutzke sein neues Album „Home Work Soul“ der Öffentlichkeit vor. Nach seinem Auftritt sprach er im Interview darüber, wie er die schrecklichen Folgen überhöhter Geschwindigkeit bei einem Unfall erlebt hat und welche Wirkung die „Runter vom Gas!“-Plakate haben.
25.08.2010 - Berlin
Max, mit Deinem Auftritt im BMVBS unterstützt Du die Kampagne „Runter vom Gas!“. Warum ist angepasste Geschwindigkeit im Straßenverkehr so wichtig?
Raser gefährden Menschenleben. Wer unbedingt schnell fahren will, der kann das auf gesicherten Rennstrecken machen. Man sollte so ein Hobby aber nicht im normalen Straßenverkehr ausüben. Stattdessen muss man meiner Meinung nach versuchen, vorausschauend zu fahren. Schließlich kann jederzeit ganz plötzlich etwas Unerwartetes passieren.
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Beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sorgte Comedian und Ex-Polizist Murat Topal mit Geschichten aus seiner Dienstzeit für gute Stimmung. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen bei Verkehrskontrollen, das eigene Fahrverhalten und riskante Verfolgungsfahrten.
25.08.2010 - Berlin
Murat, in Deinem Bühnenprogramm verarbeitest Du auch Deine Erfahrungen aus der Zeit im Polizeidienst. Was sagen ehemalige Kollegen, wenn Du aus dem Nähkästchen plauderst?
Auf der Bühne berichte ich auf humorvolle Weise von den vielen skurrilen Begegnungen, die ich im meiner Dienstlaufbahn erlebt habe. Das sind Geschichten, die Polizisten tagtäglich genauso erleben. Insofern reagieren die alten Kollegen auch durchweg positiv. Sie können diese Situationen sehr gut nachvollziehen und müssen daher an bestimmten Stellen sogar noch mehr lachen als der Normalbürger.
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Am 21. und 22. August von 10 bis 18 Uhr lädt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum Tag der offenen Tür ein. Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ präsentiert im Ministergarten des BMVBS ein vielversprechendes Informations- und Bühnenprogramm: Max Mutzke stellt sein neues Soloalbum vor und Bakkushan beweisen ihr Potenzial als Newcomerband.
17.08.2010 - Berlin
Bereits am Samstag zeigt der Comedian Murat Topal den Besuchern des Ministeriums, was ein waschechter Berliner ist. In seinem Bühnenprogramm verarbeitet der ehemalige Polizist Erfahrungen, die er während seiner neunjährigen Dienstzeit auf den Straßen Kreuzbergs machen konnte. Programm-Highlight am Sonntag ist der Auftritt des Solokünstlers Max Mutzke. Der 29-Jährige, der von TV-Star Stefan Raab für den Eurovision Song Contest entdeckt wurde, gibt noch vor der Veröffentlichung seines vierten Albums „Home Work Soul“ exklusiv und kostenlos im Ministergarten des BMVBS eine musikalische Kostprobe. Eingestimmt werden die Besucher bereits im Vorfeld von den Deutschrockern der Newcomerband Bakkushan, die im Oktober mit ihrer dritten Single „Springwut“ am Bundesvision Song Contest in Berlin teilnehmen und damit ihr Bundesheimatland Baden-Württemberg vertreten werden.
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Unter den 4.152 Verkehrstoten im Jahr 2009 waren insgesamt 1.632 Menschen, die infolge von unangepasster Geschwindigkeit im Straßenverkehr starben. Diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belegen, dass zu schnelles Fahren auf deutschen Straßen immer noch zu den häufigsten Ursachen für Unfälle mit Todesfolge zählt.
30.07.2010 - Berlin
Die Zahl der Verkehrstoten infolge von unangepasster Geschwindigkeit ist von 1.703 im Jahr 2008 auf 1.632 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent. Einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist hingegen bei der Zahl der Verletzten durch unangepasste Geschwindigkeit zu verzeichnen. Diese wuchs um 2,1 Prozent von 74.564 auf 76.136 Verletzte.
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Im Jahr 2009 verloren in Deutschland weniger Menschen ihr Leben im Straßenverkehr als noch 2008. Dies ist die zentrale Botschaft der Zahlen, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am 15. Juli 2010 veröffentlichte. Insgesamt starben im vergangenen Jahr in Deutschland 4.152 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Das sind 325 Verkehrstote weniger als im Jahr zuvor – ein Rückgang um 7,3 Prozent.
23.07.2010 - Berlin
Weniger Verkehrstote, aber mehr Unfälle
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung: Alle 14 Sekunden ereignet sich ein Unfall auf deutschen Straßen – zumindest statistisch gesehen. Bundesweit hat die Polizei im vergangenen Jahr insgesamt 2,31 Millionen Unfälle aufgenommen. Das sind 0,9 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Um 1,5 Prozent gestiegen ist dabei die Zahl der Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden verzeichnet wurde. Die Unfälle mit Personenschaden hingegen sind im Jahr 2009 um 3,1 Prozent zurückgegangen. So hat nicht nur die Zahl der Getöteten abgenommen, sondern auch die der Verletzten: Es wurden insgesamt 2,9 Prozent weniger Verkehrsteilnehmer schwerverletzt (68.567 Menschen). Bei den Leichtverletzten konnte eine Abnahme von 2,7 Prozent verzeichnet werden (329.104 Menschen).
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Endlich Sommerurlaub! Für viele Menschen in Deutschland beginnt „die schönste Zeit des Jahres“ jedoch mit einer langen Anfahrt zum Ferienort. Statt Entspannung droht Stress. Insbesondere für Kinder ist eine solche Anreise eine Ausnahmesituation. Im Interview beschreibt Dr. Susann Richter, Verkehrspsychologin an der TU Dresden, wie Kinder den Weg zum Feriendomizil wahrnehmen – und gibt Tipps für eine möglichst entspannte Fahrt in den Sommerurlaub.
22.07.2010 - Berlin
Frau Dr. Richter, können Sie sich daran erinnern, wie sie als Kind lange Autofahrten zum Urlaubsort erlebt haben?
Ja, sogar recht gut. Mir ging es wie den meisten Kindern heute auch: Kurz nachdem ich in den Wagen gestiegen bin, wollte ich am liebsten auch schon ankommen. So kam von mir damals dann auch tatsächlich bereits nach relativ kurzer Zeit die klassische Frage: „Wann sind wir endlich da?“
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Seit dem 1. Juli 2009 ist Dr. Walter Eichendorf Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Im Gespräch blickt er nicht nur auf das zurückliegende Jahr und den „Tag der Verkehrssicherheit“ am 19. Juni 2010 zurück, sondern erläutert auch, was sich hinter der „Vision Zero“ verbirgt und warum die Kampagne „Runter vom Gas!“ so wichtig ist.
12.07.2010 - Berlin
Herr Dr. Eichendorf, am 19. Juni wurde bundesweit der sechste „Tag der Verkehrssicherheit“ begangen. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Der vom DVR initiierte „Tag der Verkehrssicherheit“ war auch 2010 unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ wieder ein echter Erfolg. Unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer haben sich zahlreiche DVR-Mitglieder und weitere Partner bundesweit beteiligt: Mit Tagen der offenen Tür, Ausstellungen und Fahrsicherheitstrainings in Fahrschulen, Betrieben, Automobilclubs etc. oder mit Großevents, wie zum Beispiel der „Risiko raus!“-Veranstaltung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in den Dortmunder Westfalenhallen.
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Beim „International Festival for Road Safety Campaigns“ in Tunis wurde dem Kampagnenspot „Bilderrahmen“ der Hauptpreis verliehen.
08.04.2010 - Bonn
Der TV- und Kinospot „Bilderrahmen“ der gemeinsamen Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ von Bundesverkehrsministerium und DVR ist im Rahmen des sechsten „International Festival for Road Safety Campaigns“ in Tunis mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden. Der Film ist von der Jury aus insgesamt 160 Einsendungen ausgewählt worden.
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Zum ersten Aktionstag der nordrhein-westfälischen Anti-Raser-Kampagne „Komm gut an! Sieger rasen nicht!“ präsentierten das Polizeipräsidium Bonn und das Robert-Wetzlar-Berufskolleg am 8. Februar 2010 ein selbst geschriebenes Theaterstück um einen folgenschweren Verkehrsunfall.
22.03.2010 - Berlin
Premierenstimmung im Musiksaal. Schülerinnen und Schüler des Bonner Robert-Wetzlar-Berufskollegs sitzen bunt gemischt zwischen Vertretern von Polizei und Feuerwehr. Mittendrin Innenminister Ingo Wolf und Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann. Die erfolgreiche Sportlerin ist schnell mit dem Degen, doch im Auto beherrscht sie sich: „Es lohnt sich, gerade für Anfänger, ruhig und besonnen zu fahren“, erklärt die 27-Jährige, die spontan zugesagt hatte, die Anti-Raser-Kampagne des Landes Nordrhein-Westfalen zu unterstützen.
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Als Gewinner des Fotowettbewerbs durfte die A-Jugend des FSV 1913 Ludwigshafen-Oggersheim den Torhüter des 1. FC Kaiserslautern und der U21-Nationalmannschaft, Tobias Sippel, zur Siegerehrung auf der Bezirkssportanlage Oggersheim begrüßen.
22.12.2009 - Berlin
Die Nachwuchsspieler des FSV 1913 Ludwigshafen Oggersheim wurden aus mehr als 100 Einsendungen aus ganz Deutschland als Gewinner des Fotowettbewerbs „A-Jugendmannschaften fordern: Runter vom Gas!“ ausgelost. Für ihren Wettbewerbsbeitrag suchten sich die Spieler einen Schrottplatz in Oggersheim. Neben Autowracks posieren sie mit einem „Runter vom Gas!“-Banner und fordern mit dem Foto ihre Altersgenossen zu einer vernünftigen Fahrweise auf. „Gerade unsere U19 befindet sich in der recht schwierigen Anfängerzeit mit dem Auto. Wir sind froh und glücklich, dass wir in den letzten Jahren keine schweren Ereignisse diesbezüglich zu vermelden hatten und stehen voll hinter dieser Aktion," lautet das Statement der Nachwuchsfußballer.
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Unfallopfer und Seelsorger erinnern sich an das Unglück, ihre Gefühle und Ängste sowie das schreckliche Leid, das sie durch Verkehrsunfälle erleben. In kurzen Videofilmen berichten sie über Unfallhergänge und deren Folgen, und wie sie heute damit umgehen.
22.12.2009 - Berlin
Es sind erschreckende Zahlen: Jeder fünfte Verunglückte und Getötete zählt zur Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. Durchschnittlich gehört die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen doppelt so oft wie andere Altersgruppen zu den Verunglückten im Straßenverkehr. Alle zehn Stunden stirbt ein junger Fahrer. Hinter diesen Zahlen stehen Geschichten – von Betroffenen, Angehörigen und Freunden.
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Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Verkehrstoten 2009 mit rund 4.000 Menschen so niedrig sein wie noch nie seit 1950. Die Zahl aller polizeilich erfassten Unfälle hingegen dürfte auf dem Vorjahresniveau bleiben.
16.12.2009 - Berlin
Basierend auf den Eckdaten von Januar bis Oktober 2009 rechnet das Statische Bundesamt in diesem Jahr mit knapp 10 Prozent weniger Unfalltoten als im vergangenen Jahr. Damit würde die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2009 einen neuen Tiefstand erreichen und bei etwa 4.050 liegen. Der rückläufige Trend der letzten Jahre würde somit fortgesetzt. Auch bei der Zahl der Verletzten wird ein weiterer Rückgang erwartet: Mit rund 392.000 verletzten Verkehrsteilnehmern würden 2009 gut 4 Prozent weniger Menschen verletzt als im Vorjahr.
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In Kooperation mit der DEKRA erhalten Fahranfänger ab 2010 nach bestandener Prüfung eine Schutzhülle für ihr neues Dokument. Darauf ist ein „Runter vom Gas!“-Motiv gedruckt sowie die Warnung: „Wer rast, kann mehr verlieren als nur den Führerschein.“
16.12.2009 - Berlin
Der Prüfling hat den Schulterblick nicht vergessen, seine Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen angepasst und konnte beim Einparken Augenmaß beweisen. Damit er seinen verantwortungsbewussten Fahrstil auch nach der praktischen Prüfung beibehält, bekommt ein Fahranfänger ab 2010 zum Führerschein gleich noch etwas hinzu: eine Schutzhülle aus Plastik mit der Botschaft „Runter vom Gas!“. Auf der einen Seite ist ein auf Jugendliche zugeschnittenes Kampagnemotiv zu sehen – auf der Heckscheibe eines Autowracks steht „Abi“ und eine nicht mehr zu entziffernde Jahreszahl geschrieben. Auf der anderen Seite des Plastikschutzes ist der Hinweis gedruckt: „Wer rast kann mehr verlieren als nur den Führerschein“.
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Die Berliner Polizei unterstützt „Runter vom Gas!“ seit dem Start der Kampagne im März 2008. Vor allem die Verkehrssicherheitsberater und -beraterinnen nutzen die Materialien für ihre tägliche Präventionsarbeit.
09.12.2009 - Berlin
Als am 31. März 2009 die Preisverleihung des „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerbs mit 250 Gästen im CineStar-Kino am Potsdamer Platz in Berlin stattfand, waren im Publikum auch zahlreiche uniformierte Polizisten der Polizei Berlin anwesend. Bei der Präsentation der Gewinner-Spots zeigten sie ihre spontane Begeisterung für die Filme mit „Standing Ovations“ und kündigten an, die Spots zukünftig für ihre Präventionsarbeit mit Fahranfängern zu verwenden. Knapp ein halbes Jahr später sind die zehn Dreißigsekünder fester Bestandteil der internen Ausbildung und der Präventionsarbeit.
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Mit kreativen Mannschaftsfotos haben sich über 100 A-Jugendmannschaften im Rahmen des „Runter vom Gas!“-Fotowettbewerbs für mehr Verkehrssicherheit engagiert. Als Gewinner wurde heute der FSV 1913 Ludwigshafen Oggersheim ausgelost.
03.12.2009 - Berlin
Im Rahmen des Fotowettbewerbs „Fußballmannschaften fordern: Runter vom Gas!“ haben bundesweit Nachwuchsfußballer und Fahranfänger von über 100 Vereinen „Runter vom Gas!“-Mannschaftsfotos sowie Statements zum Thema Verkehrssicherheit eingesandt. Die Einsendungen machen deutlich, dass mit dem Wettbewerb bei den jungen Fußballern ein Nerv getroffen wurde: Viel zu viele von ihnen kennen die Unfallfolgen aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit aus dem eigenen Bekanntenkreis oder haben sogar Mitspieler aus ihrem Verein verloren.
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Die Weltgesundheitsorganisation ruft die europäischen Länder dazu auf, mehr Geld für die Sicherheit auf den Straßen auszugeben. Aus einer WHO-Studie geht hervor, dass die Folgekosten von Unfällen weitaus höher liegen als die Ausgaben für Präventionsarbeit.
03.12.2009 - Berlin
Jährlich gehen den europäischen Ländern bis zu drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts durch die wirtschaftlichen Folgen verloren, die auf Personenschäden bei Verkehrsunfällen zurückgehen. Das besagt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im November veröffentlicht wurde. Untersucht wurden 49 Staaten des von der WHO definierten europäischen Raumes.
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In rheinland-pfälzischen Klassenzimmern binden Lehrer „Runter vom Gas!“-Materialien in ihren Unterricht ein. Bei einer Tagung haben Verkehrserzieher aller Schulformen beraten, wie und in welchen Fächern die Kampagne eine Rolle spielen soll.
03.12.2009 - Berlin
Ein kleines Kind mit traurigem Gesichtsausdruck hält ein Foto in der Hand, das mit einem Trauerflor versehen ist. Darauf sind ihre Eltern abgebildet. Dieses Plakatmotiv und weitere Materialien der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ wollen Lehrerinnen und Lehrer in Rheinland-Pfalz im Unterricht einsetzen – um ihre Schüler zu verantwortungsbewusstem Verhalten im Straßenverkehr zu bewegen. Wie genau die Anzeigen, Plakate, Fernseh- und Radiospots in die Schulstunden eingebunden werden, haben 30 Verkehrserzieher bei einer Tagung in Erbes-Büdesheim beraten. „Runter vom Gas!“ soll laut der Initiatoren – den Verkehrsfachberatern Dorothea Probst und Hans-Joachim Apelt – in Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsbildungsschulen Anwendung finden. Die Materialien eignen sich insbesondere für Schüler ab der 8. und 9. Klasse, weil die Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt verstärkt motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen – zunächst mit dem Mofa und später auch mit dem Auto oder Motorrad.
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Ein halbes Jahr lang passierten Monat für Monat weniger Verkehrsunfälle als 2008. Nun ist die Zahl der Verkehrstoten wieder gestiegen: Im September kamen 1,3 Prozent mehr Menschen ums Leben als ein Jahr zuvor.
30.11.2009 - Berlin
Erstmals seit April starben wieder mehr Menschen bei Verkehrsunfällen als im Vorjahresmonat. Das gab das Statistische Bundesamt Mitte November bekannt. Nach vorläufigen Ergebnissen verloren im September dieses Jahres 393 Menschen ihr Leben. – Das waren fünf Personen oder 1,3 Prozent mehr als im September 2008.
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Die drei Gewinnerspots des „Runter vom Gas!“-Filmwettbewerbs laufen seit dieser Woche bis Ende des Jahres bundesweit im Vorprogramm von CineStar-Kinos. Die Kampagne führt so einem großen Publikum die Folgen von unangepasster Geschwindigkeit vor Augen.
23.11.2009 - Berlin
Ein kleines Mädchen wartet nach dem Unterricht darauf, abgeholt zu werden. Die Eltern der anderen Kinder kommen nach und nach, sie aber bleibt ganz allein vor dem Schulgebäude zurück. Das Mädchen greift zum Telefon, wählt eine Nummer. Es erscheint das Handy der Eltern, es liegt vibrierend auf der Straße – neben einer zugedeckten Leiche.
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Nach 2008 wurden die Deutschen zum zweiten Mal zu den besten Autofahrern Europas gewählt. Dies ist das Ergebnis des zweiten AXA-Verkehrssicherheits-Reports, einer europaweiten Studie zum Sicherheitsbewusstsein von Autofahrern.
23.11.2009 - Berlin
Deutschland ist Europameister in Sachen Verkehrssicherheit. Das ist die Meinung des Großteils der 8.000 Teilnehmer aus zehn europäischen Ländern, die für den AXA-Verkehrssicherheits-Report 2009 befragt wurden. Auf dem letzten Rang des Ländervergleichs der AXA Konzern AG findet sich erneut Italien wieder.
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Die Schutzengel der Verkehrssicherheitskampagne «Lieber sicher. Lieber leben» des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg touren seit Mitte November wieder durch Discotheken in Brandenburg.
23.11.2009 - Berlin
Die „Schutzengel“ der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben“ sind wieder auf Tour durch Brandenburger Discos. Mit der Kampagne soll die besonders gefährdete Gruppe der 18- bis 25- Jährigen zu vorsichtigem Fahrverhalten animiert werden. Die jungen Discobesucher werden dabei auf Unfallgefahren wie überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholkonsum aufmerksam gemacht. Gerade auf dem Nachhauseweg nach einem Discobesuch sind dies bei jungen Fahrern immer noch die häufigsten Unfallursachen.
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Wenn ein Mensch auf der Straße tödlich verunglückt, bedeutet das unermessliches Leid für seine Familie und Freunde. Ein neuer Themen-Schwerpunkt von „Runter vom Gas!“ zeigt, wie Angehörige von ihrem Schicksal erfahren und damit umgehen.
12.11.2009 - Berlin
Es klingelt an der Tür, draußen stehen zwei Polizisten und ein Mitarbeiter der psychosozialen Notfallversorgung. Jedes Jahr erfahren tausende von Menschen auf diese Weise, dass ein geliebter Mensch bei einem schweren Auto- oder Motorradunfall ums Leben gekommen ist. Ein neues Special auf runter-vom-gas.de rückt nun diese Schicksale und Erfahrungen der Trauernden in den Vordergrund – und schließt damit inhaltlich an die neuen Plakatmotive der Kampagne an. Diese zeigen Menschen, die ein Foto von verstorbenen Verwandten oder Freunden in der Hand halten.
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Die Verkehrswachten Monschau und Jülich werben zum Ende der Motorradsaison 2009 für eine angepasste Fahrweise.
06.11.2009 - Strauch
Mit ihrem schier endlosen Netz an kleinen, verkehrsarmen Nebenstraßen und der malerischen Landschaft ist die Eifel eines der beliebtesten Ausflugsziele für Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden. Allerdings kommt es auf den Strecken voller Kurven, Kehren und Serpentinen immer wieder zu schweren und manchmal sogar tödlichen Unfällen.
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Nachwuchsfußballer protestieren gegen Temposünder in der Nähe ihres Sportplatzes. Die Kinder geben den Autofahrern ihre dringliche Botschaft schwarz auf weiß und in großen Lettern: „Runter vom Gas!“ steht auf ihren Bannern.
27.10.2009 - Kempen
Der Kinderfußball-Verein UNICEF-Kicker FC St. Hubert protestiert dagegen, dass ganz in der Nähe ihres Sportplatzes in einer 30-Zone zu schnell gefahren wird. Die Nachwuchs-Kicker im nordrhein-westfälischen Kempen haben sich dazu mit „Runter vom Gas!“-Bannern ausgestattet. Mit deren Hilfe wollen sie darauf aufmerksam machen, dass die Verkehrssünder gerade für die kleinen Fußballer gefährlich werden können: beim Weg zum und vom Training.
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Die hessische Polizei hat in der vergangenen Woche landesweit Aktionen zur Unfallprävention durchgeführt. Im Kasseler VW-Werk erklärten Beamte den Auszubildenden, wie sie sich verantwortungsbewusst verhalten – und gaben einen Einblick in ihre Arbeit.
27.10.2009 - Kassel
Mit Verkehrssicherheit haben die rund 700 Auszubildenden des Volkswagen-Werkes in Kassel jeden Tag zu tun: Sie lernen, wie man möglichst sichere Autos baut. Im Rahmen des landesweiten Aktionstags „Runter vom Gas!“ konnten die Jugendlichen nun erfahren, wie sie durch ihr Verhalten auch privat Unfälle vermeiden. Die Beamten informierten die Azubis rund um das Thema Verkehrssicherheit und gaben ihnen einen Einblick in ihre Arbeit.
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Auch der August 2009 bleibt im Trend: Weniger Verkehrstote, aber insgesamt mehr Unfälle auf Deutschlands Straßen als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten stieg jedoch um 3,8 Prozent auf 39.100.
27.10.2009 - Berlin
Wie das Statistische Bundesamt am 23. Oktober 2009 in Wiesbaden mitteilte, ist die Zahl der Verkehrstoten auch im August 2009 weiter gesunken. Laut den vorläufigen Ergebnissen starben 394 Menschen bei Verkehrsunfällen, das sind 4,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg hingegen um 3,8 Prozent auf 39.100.
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Mit einem kilometerlangen Konvoi und anschließendem Gedenkgottesdienst in Berlin haben mehr als 1.000 Biker den Unfallopfern der Motorrad-Saison gedacht. Unter dem Motto „Runter vom Gas!“ riefen sie zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr auf.
27.10.2009 - Berlin
An den Lenkern der Zweiräder flattern schwarze Bänder, die schweren Maschinen und Roller bewegen sich langsam durch die Straßen. So sind Anfang Oktober mehr als 1.000 Biker von Berlin-Charlottenburg nach Schöneberg gefahren, um den in dieser Saison tödlich verunglückten Motorradfahrern zu gedenken. Allein im Jahr 2009 starben auf Berlins Straßen bisher zwölf Biker, in Brandenburg waren es 35 Frauen und Männer.
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„Runter vom Gas!“ hat bei den renommierten Effie-Awards 2009 in der Kategorie „Gesellschaftliche Projekte“ gewonnen – und am 9. Oktober vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) den „Goldenen Social Effie“ in Berlin verliehen bekommen.
13.10.2009 - Berlin
Die Kampagne „Runter vom Gas!“ hat eine Diskussion über das Thema Verkehrssicherheit ausgelöst, Millionen von Menschen über Plakate an den Autobahnen sowie über die Medien erreicht – und konnte auf diese Weise einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit auf Deutschlands Straßen leisten.
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In den ersten sieben Monaten 2009 ist die Zahl der Unfallopfer und Verletzten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesunken. 325 Menschen starben weniger als 2008. Die Zahl der Verletzten ist um 6,1 Prozent zurückgegangen.
06.10.2009 - Berlin
Das Statistische Bundesamt hat am 24. September 2009 vorläufige Unfallzahlen im Straßenverkehr für das erste Halbjahr und Juli 2009 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Zahl der Unfallopfer und Verletzten in den ersten sieben Monaten 2009 deutlich: 2.315 Menschen kamen auf deutschen Straßen ums Leben, 325 weniger als noch 2008. Auch die Zahl der Verletzten ist mit 222.500 um 6,0 Prozent zurückgegangen.
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Vier Kampagnenplakate an vier Orten – so wollen Kreisverkehrswacht, Landesverkehrsamt, Polizei und das Verkehrsministerium NRW die Autofahrer in Olpe dazu bewegen, ihre Geschwindigkeit anzupassen.
06.10.2009 - Berlin
Die Straßen im nordrhein-westfälischen Kreis Olpe müssen sicherer werden – Auto- und Motorradfahrer sollen nicht mehr zu schnell fahren. Das haben sich Kreisverkehrswacht, Landesverkehrsamt, Polizei und das Verkehrsministerium NRW vorgenommen und an vier Stellen „Runter vom Gas!“-Plakate aufgehängt. Das Motiv „Just married“ steht beispielsweise an der Bundesstraße 54/55 zwischen der Autobahnanschlussstelle Olpe und der Ronnewinkler Talbrücke.
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Das Verkehrszentralregister im hohen Norden Deutschlands registrierte im Jahr 2008 so viele Verkehrssünder wie nie zuvor. Die Punktekonten sind in aller Munde – doch kaum jemand weiß, wie es in den Räumen der Behörde wirklich aussieht. Ein Einblick.
06.10.2009 - Berlin
Metallschienen ziehen sich durch die 24 Zimmer. An ihnen hängen scheinbar endlose Aktenreihen. Ordner an Ordner, jeder davon feinsäuberlich beschriftet. Dazwischen schimmert hier und da eine graue Wand durch. Ein ganz normales Behördenarchiv, könnte man denken. Tatsächlich bergen die Millionen von A4-Seiten heikle persönliche Daten. Hier, im Verkehrszentralregister (VZR), werden Ordnungswidrigkeiten ab 40 Euro Bußgeld sowie Straftaten im Straßenverkehr festgehalten. Diese Datensammlung, ein Teil des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), ist im Volksmund längst mit dem Namen ihres Standortes verschmolzen: Flensburg.
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Im September sind wieder viele ABC-Schützen auf dem Weg zur Schule. Für Autofahrer gilt hier die Devise „Runter vom Gas!“. Viel zu oft kommt es auf den Straßen rund um Schulen und Kindergärten zu Unfällen aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit.
05.10.2009 - Berlin
Da bei Kindern Bewegungslust und Spontaneität dominieren und ihr Verhalten nur schwer vorauszusehen ist, können Autofahrer gar nicht vorsichtig und vorausschauend genug fahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen rund um Kindergärten und Schulen müssen deshalb unbedingt eingehalten werden. Bei 78 Prozent aller Unfällen von Kindern im Straßenverkehr sind Pkw-Fahrer beteiligt und in den meisten Fällen sind die betroffenen Kinder nicht die Unfallverursacher.
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Mit der dunklen Jahreszeit häufen sich die Unfälle aufgrund schlechter Sicht. Neben der richtigen Kleidung und des ausreichenden Sehvermögens erhöht eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung die Sicherheit. Ein Website-Special gibt praktische Tipps.
01.10.2009 - Berlin
Der Herbst ist da, die Tage werden wieder länger. Nieselregen, Nebel, Glätte und frühe Dunkelheit bringen schlechte Sichtverhältnisse mit sich, die zu einem erhöhten Unfallrisiko führen. Mit nur wenigen Maßnahmen können Unfälle vermieden werden – indem alle Verkehrsteilnehmer dafür sorgen, dass sie gut sehen können und von anderen gesehen werden.
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Um Abhilfe gegen die immer noch zahlreichen Motorradunfälle jedes Jahr zu schaffen, haben das Forum Verkehrssicherheit Hamburg und der Fahrlehrerverband Hamburg in der Motorradsaison 2009 ein Fahrsicherheitstraining speziell für Biker konzipiert.
29.09.2009 - Berlin
Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 sind in Deutschland rund 13.800 Motorradfahrer zum Teil schwer verunglückt. Häufig sind Biker zwar nicht die Verursacher des Unfalls, aber stark von den Unfallfolgen und Verletzungen betroffen. Insbesondere Wenigfahrer und Fahrer, die nach langer Pause wieder auf ihr Motorrad steigen, haben ein sehr hohes Unfallrisiko. Aber auch erfahrene Fahrer unterschätzen schon mal ihre Motorleistung und die eigene Geschwindigkeit. Vor allem Bremswege werden oft kürzer eingeschätzt als sie tatsächlich sind.
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Vom 17. bis 27. September 2009 öffnete die 63. IAA unter dem Motto „Erleben, was bewegt“ ihre Tore. „Runter vom Gas!“ war vor Ort und führte den rund 850.000 Besuchern die Bedeutung von Sicherheit im Verkehr vor Augen.
29.09.2009 - Berlin
Zehn Tage lang war Frankfurt fest in der Hand von Autoliebhabern und Verkehrsinteressierten. Auf der IAA, der bedeutendsten Automobilfachmesse der Welt, präsentierten insgesamt 753 Aussteller aus 30 Ländern dem internationalen und zahlreich erschienenen Publikum ihre Neuheiten und Entwicklungen aus dem Bereich der Autoindustrie.
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Der TV-Spot der Kampagne „Runter vom Gas!“ wurde mit der silbernen OttoCar-Trophäe beim internationalen AutoVision-Festival prämiert. Die Preisverleihung fand am 17.09.2009 im Rahmen der IAA in Frankfurt statt.
22.09.2009 - Berlin
Die Kamera schwenkt durch ein leeres Haus. Familienfotos suggerieren, dass hier eine glückliche Familie wohnt, die gerade nicht zu Hause ist. Eine fröhliche Kinderstimme zählt auf einem Anrufbeantworter die Namen der Familienmitglieder auf. Bei den Worten „Wir sind leider nicht da“ zoomt die Kamera auf eine Familienaufnahme in einem Bilderrahmen. Man hört ein typisches Unfallgeräusch und die Familie knallt wie bei einem Unfall gegen den zerberstenden Bilderrahmen.
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Mit Hilfe einer Spezialbrille untersucht die Saarländische Landesregierung, wie Autofahrer den Straßenverkehr und die dort drohenden Gefahren wahrnehmen. Im Rahmen von „Runter vom Gas!“ wurde die Viewpoint-Blickanalyse an Unfallschwerpunkten getestet.
21.09.2009 - Berlin
Wo sehen wir beim Autofahren hin? Wo bleiben unsere Blicke haften, und wie lange? Was lenkt uns gerade nachts ab? Das menschliche Blickverhalten im Verkehr ist bisher kaum erforscht. Licht ins Dunkel bringen soll nun eine hochmoderne Spezialbrille, die im Rahmen eines Pilotprojekts der Saarländischen Landesregierung im Wiener EPIGUS-Institut für ganzheitliche Unfall- und Sicherheitsforschung entwickelt wurde. Mithilfe zweier eingebauter Kameras scannt die Brille Blickrichtung, -länge und -intensität des Fahrers sowie seine Lidschlagfrequenz. Die gewonnenen Daten geben unter anderem Aufschluss über den Belastungs-, Aufmerksamkeits- oder Übermüdungsgrad des Fahrzeugführers an bestimmten Verkehrspunkten.
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„Ob 88 oder 8, gib Acht, gib Acht!“ hieß es am Samstag, den 29. August, auf dem Bonner Münsterplatz. Beim Verkehrsicherheitstag der Stadt Bonn ging es um Gefahren im Straßenverkehr, wobei Senioren und junge Menschen in diesem Jahr im Mittelpunkt standen.
08.09.2009 - Berlin
Viele Besucher nutzten bei strahlendem Sonnenschein die Angebote der vertretenden Institutionen, darunter ADAC, Technisches Hilfswerk und verschiedene Rettungsdienste. So konnten Jung und Alt zum Beispiel einen Aufprallsimulator oder die so genannte Promille-Brille ausprobieren. Auf der Bühne wurden derweil Initiativen für Verkehrssicherheit vorgestellt und eine Rockband sorgte mit ihrem Auftritt zusätzlich für gute Stimmung.
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Mit einem Exklusivkonzert lockte Virginia Jetzt! am 23. August zahlreiche Fans zum Tag der offenen Tür ins Bundesverkehrsministerium. Im Interview erklären sie, warum sie die Kampagne unterstützen und sich selbst ein Tempolimit gesetzt haben.
02.09.2009 - Berlin
Ihr unterstützt mit eurem Auftritt heute die „Runter vom Gas!“-Kampagne des Bundesverkehrsministeriums. Warum engagiert Ihr Euch für Verkehrssicherheit?
Mathias (Bass): Wenn man – so wie wir – ständig mit dem Auto unterwegs ist, fallen einem die zahlreichen Kreuze an den Straßenrändern auf. Sie rufen einem jedes Mal ins Bewusstsein, wie viele Menschen tatsächlich im Straßenverkehr ums Leben kommen. Insofern können wir von uns behaupten, dass uns das Thema Verkehrssicherheit ständig begleitet. Unser heutiges Konzert im Rahmen der „Runter vom Gas!“-Kampagne ist eine weitere Aktion gegen das Rasen – und für uns ist das natürlich schön, wenn wir mit unserer Musik einen Teil dazu beitragen können.
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„Runter vom Gas!“ informierte am 23.08.2009 auf dem 11. Sächsischen Verkehrssicherheitstag auf dem Sachsenring.
31.08.2009 - Berlin
Üblicherweise heulen auf dem Sachsenring nahe Chemnitz die Motoren, die Bremsen quitschen und es wird auf das Gaspedal gedrückt. Beim 11. Sächsischen Verkehrssicherheitstag am 23. August 2009 stand dort jedoch das sichere Verhalten im Straßenverkehr im Vordergrund und „Runter vom Gas!“ war mittendrin.
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Die Anzahl der Verkehrstoten war 2008 im Bodenseekreis gestiegen – der Verkehrssicherheitsrat warnt die Auto- und Motorradfahrer seit April mit „Runter vom Gas!“-Plakaten. Mit Erfolg: Im ersten Halbjahr 2009 gab es deutlich weniger tödliche Unfälle.
17.08.2009 - Berlin
Entgegen dem Bundes- und Landestrend wurden im Bodenseekreis im Jahr 2008 mehr Verkehrstote als im Vorjahr registriert. Bei insgesamt 5.284 Unfällen starben 17 Menschen; das sind vier Tote mehr als im Jahr zuvor. 900 Menschen haben sich 2008 auf den Straßen des Bodenseekreises verletzt.
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In den ersten fünf Monaten dieses Jahres ist die Anzahl der Verkehrstoten deutlich zurückgegangen. Auch wurden weniger Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen verletzt. Doch nicht alle Bundesländer können diesen positiven Trend verzeichnen.
13.08.2009 - Berlin
Wesentlich weniger Menschen sind zwischen Januar und Mai Opfer eines Verkehrsunfalls geworden als im selben Zeitraum des Jahres 2008. Dies belegen vorläufige Zahlen, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 sind bundesweit 193 Menschen weniger auf deutschen Straßen gestorben als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Verletzten sank stark um über 10.000 auf 146.700.
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Wie gefährlich Motorradfahren sein kann, weiß Dr. Wolf-Dieter Hammann aus eigener Erfahrung. Mit leuchtendem Gelb sorgt er deswegen für mehr Sichtbarkeit und damit auch mehr Sicherheit auf deutschen Straßen.
10.08.2009 - Berlin
Der neue Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg Dr. Wolf-Dieter Hammann ist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Bei seinem täglichen Weg mit dem Motorrad zu seiner Arbeitsstelle im Innenministerium Baden-Württemberg trägt er die Warnweste „Runter vom Gas!“.
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Hunderte Besucher strömten am 04. und 5. Juli auf das Gelände des ADAC- Fahrsicherheitszentrums, um an der 1. Grevenbroicher Motorradmesse „Erlebniswelt-Motorrad“ teilzunehmen. Da durfte natürlich "Runter vom Gas" nicht fehlen.
29.07.2009 - Berlin
Am ersten Juli-Wochenende hat auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums die erste Grevenbroicher Motorradmesse stattgefunden. Tausende Biker-Freunde aus der gesamten Region informierten sich über die neuesten Modelle der mehr als 50 Aussteller.
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Beim Fahrsicherheitstraining “Bike (er)fahren” in Hamburg frischen Wenigfahrer und Wiedereinsteiger ihr Können auf.
29.07.2009 - Berlin
Blickführung und Einlenkpunkte – Begriffe wie diese kommen vielen Bikern, die wenig fahren oder nach langer Zeit wieder auf die Maschine steigen, chinesisch vor. Auch ihr Geschick im Umgang mit dem Motorrad ist oft leicht eingerostet. Das Forum Verkehrssicherheit Hamburg, sprach mit den Initiatoren des zweitägigen Fahrsicherheitstrainings “Bike (er)fahren” das am Sonntag zu Ende gegangen ist, speziell diese Risikogruppe an.
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„Runter vom Gas!“ unterstützt den bundesweiten Tag der Autobahnkirchen, um gemeinsam zu mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen aufzurufen.
27.07.2009 - Berlin
In Deutschland spenden 33 Autobahnkapellen Motorrad- und Autofahrern auf ihren Reisen Kraft und Besinnlichkeit. Nach Schätzungen besuchen jedes Jahr rund eine Millionen Menschen eines der Gotteshäuser - vor allem in der sommerlichen Reisezeit ziehen die Autobahnkirchen vermehrt Besucher an.
Unter der Organisation der Akademie Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge setzten die „Tankstellen für die Seele“ am 28. Juni 2009 mit dem Tag der Autobahnkirchen ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. An diesem Tag haben die Autobahnkirchen bundesweit zeitgleich um 14 Uhr Kurzandachten mit Reisesegen angeboten. Aus Deutschlands größter Autobahnkirche, der „St. Christophorus“ an der A5 in Baden-Baden-Sandweier, übertrug das ZDF zudem einen Fernsehgottesdienst.
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Junge Fahrer verunglücken besonders viel. Kay Schulte vom Deutschen Verkehrssicherheitrat e.V. gibt ihnen deshalb einige Ratschläge mit auf den Weg. Der DVR erleichtert Jugendlichen außerdem mit einer Reihe von Maßnahmen den Einstieg ins motorisierte Leben.
24.07.2009 - Berlin
Herr Schulte, Sie sind beim DVR für „Junge Fahrer“ zuständig. Warum braucht diese Gruppe besondere Aufmerksamkeit?
Für die meisten jungen Frauen und Männer ist gerade die Zeit zwischen dem 17. und 24. Lebensjahr aufregend und mit lauter neuen Erfahrungen gespickt. Neben dem Führerschein verändern viele ungewohnte Freiheiten das Leben. Auf einmal können sie ganz offiziell harte Alkoholika trinken, uneingeschränkt Verträge unterschreiben und ihre Zukunft aktiv planen – Studium, Lehre oder Stadtwechsel, die Entscheidung liegt allein bei ihnen. All diese Dinge können verwirren und auch überfordern. Dann wird doch in der Disco ein Glas Wodka-O getrunken und sich anschließend ans Steuer gesetzt. Das kann leider zu schweren und nicht selten tödlichen Unfällen führen. Deshalb richtet sich eines der Motive unserer Kampagne „Runter vom Gas!“ speziell an junge Fahrer: Auf einem Unfallauto erkennt man den Aufkleber „Abi“. Den Jugendlichen wird so bewusst, dass zu schnelles Fahren ihre Zukunft zerstören kann.
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Kilometerlanger Stau, hinten quengeln die Kinder – wenn der Fahrer die Reise dann als sportliche Herausforderung sieht, kann der Urlaub schnell mit einem Unfall enden. Wie verhält sich der Beifahrer am besten? Verkehrspsychologe Prof. Schlag gibt Tipps.
24.07.2009 - Berlin
Sommer, Sonne, Stau – was kann ich als Beifahrer tun, damit der Fahrer die Nerven behält?
Der Stau ist eine besondere Situation im Straßenverkehr und kann eine große psychische Belastung für Fahrer und Beifahrer sein. Sie sind gestresst, genervt und frustriert. Wenn dann auch noch Kinder zur Unruhe beitragen, beginnt der Urlaub unangenehm – und die Unfallgefahr ist erhöht. Der Beifahrer sollte selbst die Nerven behalten und möglichst gute Stimmung verbreiten. Insgesamt ist es wichtig, die Reise vorausschauend zu planen. So lassen sich Staus vermeiden. Und wer schon einige Spiele für die Kinder vorbereitet hat, bevor sie anfangen zu quengeln, wird auch den Stau wesentlich entspannter überstehen.
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Vier „Runter vom Gas!“-Banner im XL-Format prägen seit vergangenem Samstag das Stadtbild Warsteins. Sie ermahnen Auto- und Motorradfahrer zu umsichtigem und verantwortlichem Fahrverhalten im Straßenverkehr.
14.07.2009 - Berlin
Die Folgen unangepasster Geschwindigkeit und Fehleinschätzungen im Straßenverkehr kennt Michael Döben von der städtischen Feuerwehr Warstein nur zu gut: Oftmals muss er Schwerverletzte oder sogar Tote aus Fahrzeugswracks herausschneiden.
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Die Studie „Verkehrsklima in Deutschland 2008“ zeigt: Die Menschen fühlen sich auf deutschen Straßen sicher und geben an, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Mit der Realität hat diese Einschätzung oftmals wenig zu tun.
14.07.2009 - Berlin
Ob jung oder alt, ob Frau oder Mann – die Deutschen haben keine Angst im Straßenverkehr. Das hat die Studie „Verkehrsklima in Deutschland 2008“ ergeben, die vor kurzem von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) veröffentlicht wurde. 69 Prozent der Befragten gaben an, sich „sicher“ oder „sehr sicher“ im Straßenverkehr zu fühlen. Lediglich sechs Prozent beklagen in der Umfrage ein „unsicheres“ oder „sehr unsicheres“ Gefühl, wenn sie Auto, Motorrad oder Fahrrad fahren.
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Die Schüler der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule erlebten eine ganze Woche lang, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern. Polizisten, Lehrer und Verkehrsexperten überzeugten genauso wie Trunkenheitsbrille und Reaktionstests.
06.07.2009 - Berlin
Den Führerschein kaum fünf Minuten in der Tasche und schon sind sich viele junge Erwachsene sicher: Sie sind die geborenen Auto-, beziehungsweise Motorradfahrer. Doch die Unfallstatistik beweist anderes. Denn es sind vor allem junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren, die schwere und nicht zuletzt tödliche Unfälle erleiden. Zu genau dieser Altersgruppe gehören die meisten Schüler der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar. Deshalb engagierten sich Lehrer der Berufsschule und Partner der Aktionswoche „Fahren??? Aber sicher!!!“ Anfang Juli besonders, die Mädchen und Jungen auf die Gefahren von zu hoher Geschwindigkeit und Fehleinschätzungen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.
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Anlässlich der Aktionswoche „Alkohol“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) informierte die Kampagne „Runter vom Gas!“ vom 19. bis 20. Juni 2009 im dez Einkaufzentrum in Kassel.
23.06.2009 - Berlin
Egal ob sie sich als Kasseler, Kasselaner und Kasseläner bezeichnen - den Besuchern des dez Einkaufszentrums in der documenta-Stadt bot sich am vergangenen Wochenende ein breites Angebot zur Verkehrssicherheit und zum Thema „Alkohol im Straßenverkehr“. Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ informierte vor Ort über angepasste Fahrweise im Straßenverkehr und die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit. Bei alkoholfreien Cocktails, Fahrsimulationen und Gehversuchen mit der „Rauschbrille“ warnten des Weiteren die Polizei, der TÜV Hessen und viele Verbände vor Alkohol am Steuer.
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Im April 2009 verloren laut Statistischem Bundesamt mehr Menschen ihr Leben im Straßenverkehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Insgesamt ist die Zahl in den ersten vier Monaten zurückgegangen.
22.06.2009 - Berlin
Nach stetig sinkenden Zahlen bei den Verkehrstoten ist im April erstmals in diesem Jahr wieder ein Anstieg zu verzeichnen: 382 Menschen verunglückten im Straßenverkehr tödlich. Dies gab das Statistische Bundesamt am 19. Juni bekannt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies gut fünf Prozent mehr. Auch die Zahl der Verletzten ist prozentual ähnlich stark angestiegen – 34.700 Menschen wurden teils schwer verletzt. Entgegen dieser Entwicklung wurden gut drei Prozent weniger Verkehrsunfälle registriert.
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Die Polizei Bielefeld verstärkt Kontrollen auf dem Unfallhäufungspunkt Ostwestfalendamm und unterstützt ihre Aktionen durch großformatige Brückenbanner mit der Aufschrift „Runter vom Gas!“.
16.06.2009 - Berlin
„Ossi“ oder OWD nennen die Bielefelder ihren Ostwestfalendamm. Doch der Spitzname trügt, mit einem Durchgangsverkehr von täglich 80.000 Fahrzeugen ist dieser Abschnitt der Bundesstraße 61 alles andere als niedlich – und ein Tummelplatz für unverantwortliche Raser. Diese ermahnt die Bielefelder Polizei jetzt mit zwölf großformatigen Brückenbannern zu verantwortungsvollem Fahren. Die Aufforderung lautet: „Runter vom Gas!“.
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Mit einem groß angelegten Kontrolltag hat die mittelhessische Polizei die Kampagne „Runter vom Gas“ unterstützt und rund 2.000 Fahrzeugführer auf die Gefahren unangepasster Geschwindigkeit hingewiesen.
10.06.2009 - Berlin
Am 26. Mai hat die Polizei Mittelhessen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen einen „Runter vom Gas!“-Geschwindigkeitsmesstag durchgeführt und an vier Stellen im Lahn-Dill-Kreis Messgeräte postiert. Zwischen 13 Uhr und 22 Uhr wurde bei rund 2.000 Fahrzeugen mit der Laserpistole das Tempo kontrolliert, 118 Fahrer waren zu schnell unterwegs.
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Mit speziellen Materialien hat die Kampagne die 21.000 Besucher des großen Motorradevents in Hamburg am 7. Juni 2009 über die Gefahren unangepassten Fahrens informiert und zu einer umsichtigen Fahrweise aufgerufen.
09.06.2009 - Berlin
Der Hamburger Motorradgottesdienst, kurz „MOGO“, zählt europaweit zu den größten seiner Art und auch in diesem Jahr haben sich trotz schlechtem Wetter rund 21.000 Besucher mit ihren Bikes rund um den Hamburger Michel eingefunden. „Runter vom Gas!“ war, wie bereits im letzten Jahr, auf dem MOGO präsent und hat die Chance genutzt, mit zahlreichen Motorradfahrern ins Gespräch zu kommen – auch über die Konsequenzen unangepasster Fahrweise.
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Das europäische Verkehrspolizeinetzwerk TISPOL führt regelmäßig Kontrollwochen mit den Schwerpunkten Geschwindigkeit, Drogen und Alkohol sowie Gurtpflicht durch. TISPOL-Präsident Wolfgang Blindenbacher berichtet von der vergangenen „Operation Speed“.
03.06.2009 - Berlin
Herr Blindenbacher, vor ein paar Wochen fand die europaweite „Operation Speed“ statt. In Deutschland lief sie unter dem Motto der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“. Wie ist die Aktion gelaufen?
Ausgesprochen gut. In den 22 europäischen Ländern, die an der „Operation Speed“ teilnahmen, haben wir insgesamt mehr als 636.000 Fälle von überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Die 27 im europäischen Verkehrspolizeinetzwerk TISPOL organisierten Länder entscheiden jeweils selbst, ob und in welchem Umfang sie an einer derartigen konzertierten Aktion teilnehmen. Dass 22 von ihnen mitgemacht haben, ist schon bemerkenswert.
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Einladend liegen die Landstraßen im Sonnenschein, die Motorradsaison ist eröffnet. Rund 250 Biker holten sich dafür den kirchlichen Fahrtensegen beim Motorradgottesdienst im baden-württembergischen Vollmaringen unter dem Motto „Runter vom Gas!“.
26.05.2009 - Berlin
Der Fahrtensegen für Reisende hat eine sehr lange Tradition in der Kirche und gilt allen, die unterwegs sind: vom Wanderer bis zum Motorradfahrer. Für die Biker wurde am 2. Mai in der katholischen Kirchengemeinde Vollmaringen sogar ein eigener Gottesdienst abgehalten. Das Motto lautete: „Runter vom Gas!“
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Unzählige Besucher des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Bremen informierten sich vom 20.-24. Mai 2009 am „Runter vom Gas!“-Stand über Verkehrssicherheit.
26.05.2009 - Berlin
„Ihre Plakate kenne ich von meinem Weg zur Arbeit – gute Kampagne“, war ein am „Runter vom Gas!“-Stand oft gesagter Satz von Besuchern. Tausende Kirchentagsteilnehmer kamen zum Auftritt der Kampagne auf der Bremer Bürgerweide, informierten sich über Themen der Verkehrssicherheit und erhielten Broschüren mit Tipps für eine sichere Fahrweise.
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„Runter vom Gas!“-Botschafterin Katy Karrenbauer verteilt beim Duisburger Motorradtreffen am Kaiserberg Sicherheitswesten und findet bei ihrer Ansprache deutliche Worte.
20.05.2009 - Berlin
Motorradfahrer gehören zu den am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmern auf deutschen Straßen. Ein Grund dafür ist, dass sie von anderen Fahrern oftmals erst spät oder überhaupt nicht wahrgenommen werden. Das weiß auch Katy Karrenbauer, bekannt aus der Fernsehserie „Hinter Gittern“, die sich als Sicherheitsbotschafterin der Kampagne „Runter vom Gas!“ engagiert. Darum setzte sie sich auf dem Verkehrsunfallpräventionstag der Duisburger Polizei besonders für die bessere Sichtbarkeit der Zweiradfahrer ein – mit neongelben Westen im Gepäck.
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Dicke, schwarze Letter führen den Autofahrern die Botschaft „Runter vom Gas!“ vor Augen. Polizisten rufen mit den Kampagnenbannern zu mehr Verantwortung und angepasster Geschwindigkeit auf.
20.05.2009 - Berlin
Neben Starenkästen und Bodenwellen setzt die Polizei in Krefeld auch kommunikative Mittel ein, um potenzielle Verkehrssünder vom Rasen abzuhalten. Bei einer groß angelegten Banneraktion vor wenigen Tagen hängten die engagierten Beamten Spruchbänder mit der Aufschrift „Runter vom Gas!“ von mehreren Brücken in Krefeld herab.
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Die Motorsportgruppe des Deutschen Bundestags setzte am 16. Mai vor der Kulisse des Reichstags ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit.
18.05.2009 - Berlin
Wie wichtig ihnen das Thema Verkehrssicherheit ist, besonders für die stark gefährdete Gruppe der Motorradfahrer, zeigte die Motorsportgruppe des Deutschen Bundestags mit Aktion am Samstag in Berlin.
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Mitarbeiter des Bundestags mit ihren Maschinen, um sich vor der imposanten Kulisse des Reichstags für verantwortliches und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr auszusprechen. In leuchtenden Sicherheitswesten forderten die Motorradfahrer nachdrücklich „Runter vom Gas!“.
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Noch nie zuvor gab es so viele registrierte Verkehrssünder. Die meisten sind Männer, die zu schnell gefahren sind. DVR-Präsident: „Wir haben den Höchststand erreicht. Der neue Bußgeldkatalog und gezielte Präventionsarbeit werden die Zahlen wieder senken.“
14.05.2009 - Berlin
Im Jahr 2008 waren 8,9 Millionen Menschen beim Verkehrszentralregister in Flensburg gemeldet. Das sind zum Stichtag 1. Januar 2009 rund drei Prozent mehr als im Vorjahr – noch nie in seiner 51-jährigen Geschichte hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) so viele Auto- und Motorradfahrer in seine Kartei aufnehmen müssen. Der häufigste Grund für den Eintrag laut Jahresbericht des KB A: zu schnelles Fahren. Bei Männern waren Alkohol-Fahrten das zweithäufigste Vergehen, bei Frauen Vorfahrtmissachtungen. Insgesamt sind die negativen Spitzenreiter in der Sündenstatistik des KBA die Männer: Vier von fünf aller Punkteinhaber im Jahr 2008 waren männlich.
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Eine Zeitungsaktion weckte bei Patrick Schweiger (17) das Interesse für die Verkehrssicherheit. Mit Unterstützung des Autoren Manfred Cibura hat er an seiner Schule in Minden einen Aktionstag unter dem Motto „Runter vom Gas!“ auf die Beine gestellt.
14.05.2009 - Berlin
Patrick Schweiger ist durch einen Zufall auf das Thema Verkehrssicherheit gestoßen – und hat letztlich einen ganzen Aktionstag dazu in seiner Schule organisiert. Angefangen hat alles mit der Lokalzeitungsaktion, bei der Nachwuchsreporter Autobahnpolizisten bei ihrer Arbeit begleiten und darüber im Mindener Tagesblatt berichten konnten. Der begeisterte Redakteur der Schülerzeitung „Durchblick“, Patrick Schweiger, nahm an der Aktion teil.
Auf den Artikel wurde Manfred Cibura, Autor des Buches „Heiliges Blech“, aufmerksam und er bot an, eine Lesung an der Käthe-Kollwitz-Realschule in Minden zu halten.
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„Runter vom Gas!“ veranstaltete am 1. April 2009 zusammen mit dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) ein Verkehrssicherheitsforum für Verkehrsexperten auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig.
14.05.2009 - Berlin/Leipzig
Am 01. April 2009 stellen Experten von Bund und Ländern im Rahmen des „Runter vom Gas!“-Verkehrssicherheitsforums des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. (DVR) herausragende Projekte aus der Unfallpräventionsarbeit auf der Auto Mobil International 2009 (AMI) in Leipzig vor.
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Wilhelm Bayer, Oberstudienrat an den Städtischen Kaufmännischen Schulen Rheine, engagiert sich seit über 20 Jahren für Verkehrssicherheit. Vor kurzem hat er seine Schüler mit den „Runter vom Gas!“-Motiven konfrontiert – Medien haben darüber berichtet.
07.05.2009 - Berlin
Herr Bayer, wie haben Ihre Schüler auf die neuen Plakatmotive und den Medienrummel Anfang April reagiert?
Unserer Schülerinnen und Schüler haben ganz unterschiedliche Positionen zu den neuen Plakaten eingenommen. Und die haben sie auch gegenüber Kamerateams und Journalisten konkret vertreten. Die einen fanden die jetzigen Motive gut – besonders das zerbeulte Auto mit dem Abi-Aufkleber. Das könnte genauso gut ich sein, haben viele gedacht. Es hat sie sehr berührt, zu sehen: So schnell kann ein junges Leben zu Ende sein. Andere Schüler haben in diesem Sinne die Todesanzeigen – die erste Plakatstaffel der Kampagne "Runter vom Gas!" – noch stärker beeindruckt. Sie fanden die Motive noch persönlicher, weil authentische Vornamen und Geschichten darauf zu lesen waren. Ich selbst finde die neuen Plakate trotzdem sehr wichtig – es muss eben Abwechslung geben, um weiterhin zu sensibilisieren und aufzurütteln, oder sogar zu schockieren.
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Bundesweit hat sich die Polizei an der europäischen Woche der Geschwindigkeitskontrollen beteiligt – in Deutschland unter dem Motto „Runter vom Gas!“ Das verstärkte Lasern brachte eine Reihe von traurigen Rekorden ans Licht.
05.05.2009 - Berlin
Die Tachonadel kratzt an der 200. Ein 46-jähriger Motorradfahrer saust über die L 511 im nordrhein-westfälischen Herten. Erlaubt sind hier lediglich 80 Stundenkilometer – der Fahrer tappt in die Laserfalle der örtlichen Polizei. Die Bilanz der sogenannten Operation Speed für den Mann aus Gelsenkirchen an diesem Tag: Drei Monate lang muss er sein PS-schweres Motorrad stehen lassen – und 600 Euro Bußgeld bezahlen.
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Mit Plakaten an Bundes- und Landstraßen beteiligt sich das Saarland an der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).
24.04.2009 - Berlin
Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel weihte heute an der B 41 in St. Wendel einen Plakatständer mit einem Motiv der „Runter vom Gas!“-Kampagne ein. Insgesamt werden über 30 Brückenbanner und 12 Landstraßenplakate an Unfallhäufungslinien im Saarland aufgehängt und aufgestellt. „Wir wollen damit zu angepasster Geschwindigkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme aufrufen. Die Plakate zeigen drastisch, wozu Raserei und mangelnde Rücksicht im Straßenverkehr führen können. Speziell das Motiv, das wir hier an der B 41 gewählt haben, verdeutlicht, dass besonders junge Fahrer gefährdet sind“, erklärte Minister Rippel das Engagement des Saarlandes.
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30.03.2009 - Berlin
Auf den Berliner Motorradtagen am 29. März forderte die Kampagne "Runter vom Gas!" alle Verkehrsteilnehmer auf, zum Beginn der Motorradsaison besonders rücksichtsvoll und umsichtig unterwegs zu sein.
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Vom 28. März bis 05. April ist „Runter vom Gas!“ auf der AMI in Leipzig präsent und bietet den Besuchern ein interessantes Programm sowie Informationen rund um das Thema Verkehrssicherheit.
26.03.2009 - Berlin
Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ den Besuchern der Automobil International (AMI) in Leipzig vom 28. März bis 5. April 2009.
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Das Durchschnittsalter der Motorradfahrer in Deutschland steigt kontinuierlich. Diese Entwicklung erhöhe insgesamt die Verkehrssicherheit, meint Rolf „Hilton“ Frieling von der „Biker Union e.V.“.
23.03.2009 - Berlin
Herr Frieling, die ehemals „Jungen Wilden“ auf Motorrädern sind in die Jahre gekommen, den Bikern fehlt anscheinend der Nachwuchs. Woran liegt das?
Das Durchschnittsalter der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer hat sich in den letzten 20 Jahren tatsächlich von Mitte dreißig auf Mitte vierzig erhöht. Den jugendlichen Einstiegsfahrer zwischen 18 und 25 Jahren gibt es zwar auch heute noch. Durch die stark gestiegene Zahl der Motorradbesitzer älteren Semesters ist deren Anteil am Gesamtbestand jedoch deutlich gesunken. Das liegt vor allem an den hohen Kosten für den Erwerb des Führerscheins.
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Monika Suckfüll ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften am Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin. Mit „Runter vom Gas!“ sprach sie zum Thema Geschwindigkeit im Film.
23.03.2009 - Berlin
Frau Professor Suckfüll, Verfolgungsjagden mit Motorrädern, Autorennen und quietschende Reifen – hohe Geschwindigkeiten gehören zu den meisten Blockbuster-Filmen wie die obligatorische Liebesgeschichte. Was fasziniert die Zuschauer daran?
Die Zuschauer fasziniert, etwas zu sehen, das sie im Alltag so nicht zu sehen bekommen. Für viele ist ein Teil des Filmgenusses, in alternative Welten zu fliehen. Man nennt das „Eskapismus“. Für andere besteht der Genuss darin, über die filmische Umsetzung nachzudenken. „Wie haben sie diese Effekte hinbekommen?“
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Der Verkehrspsychologe Hardy Holte von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) spricht im Interview über lebensgefährliche Gefühle im Straßenverkehr – und darüber, wie man am besten mit ihnen umgeht.
11.03.2009 - Berlin
Welche Gefühle können im Straßenverkehr gefährlich werden? Wann sollte man lieber nicht ins Auto steigen?
Zunächst können uns alle extremen Gefühlssituationen im Straßenverkehr gefährlich werden. Starke Emotionen jedweder Art – sei es Wut, Trauer oder Enttäuschung – beeinträchtigen unsere Fähigkeiten, Informationen mit hinreichender Sorgfalt zu verarbeiten. Hinzu kommt, dass vor allem Wut sich leicht auf andere Verkehrsteilnehmer überträgt. Da kann sich schnell das freundliche Miteinander im Straßenverkehr ins Gegenteil umkehren.
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Die positive Entwicklung bei Verkehrsunfällen setzt sich fort. Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 4.467 Menschen im Straßenverkehr getötet – knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr.
25.02.2009 - Berlin
Im Jahr 2008 sind laut Statistischem Bundesamt (Destatis) insgesamt 4.467 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückt. Damit hat sich der positive Trend bei den Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang fortgesetzt und befindet sich mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Verkehrsstatistik im Jahr 1950. Im Vergleich zu 2007 starben 482 Menschen (9,7 Prozent) weniger. Die Zahl der Verletzten ist gegenüber 2007 um 5,5 Prozent auf rund 407.900 gesunken. Ebenfalls ist ein Rückgang der Unfälle mit Personenschaden auf 319.800 (- 4,8 Prozent) zu verzeichnen.
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Jeder fünfte Tote und Verletzte im Straßenverkehr ist zwischen 18 und 24 Jahren alt. Aus diesem Grund sind junge Fahrer ein Schwerpunkt von „Runter vom Gas!“ Ein Themen-Special nimmt die stark gefährdete Risikogruppe der jungen Fahranfänger in den Fokus.
13.01.2009 - Berlin
Sie sind unerfahren, sie sind manchmal leichtsinnig und sie sind leider zu oft Opfer von Verkehrsunfällen. Die Rede ist von jungen Fahrern zwischen 18 und 24 Jahren. Ein neuer Schwerpunkt auf der Website beleuchtet die Gruppe junger Fahrer aus verschiedenen Perspektiven:
Was sind die besonderen Risiken und Gefährdungen, denen junge Fahrer ausgesetzt sind? Wer ist unter den Fahranfängern besonders betroffen und welche präventiven Maßnahmen können für junge Fahrer durchgeführt werden? Antworten auf diese Fragen versucht der Artikel „...denn sie sollten wissen, was sie tun“ mit einer Analyse der aktuellen Unfallstatistik zu geben.
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Professor Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und Inhaber des Erwin-Payr-Lehrstuhls an der Universität Greifswald beschreibt typische Verletzungen im Straßenverkehr – und erklärt, warum er „Runter vom Gas!“ unterstützt.
09.01.2009 - Berlin
Professor Ekkernkamp, Sie sind seit 1983 in der Unfallchirurgie tätig und haben tagtäglich mit Schwerstverletzten und bedrückenden menschlichen Schicksalen zu tun. Ist das der Grund, warum Sie sich für „Runter vom Gas!“ engagieren – und beispielsweise den Kampagnenstart begleitet haben?
Sicherlich hängt mein Engagement auch mit meinen beruflichen Erfahrungen zusammen. Den Auslöser gaben dann aber die Ergebnisse unserer fächerübergreifenden Forschung an der Universität Greifswald. Wir konnten in Mecklenburg-Vorpommern wissenschaftlich bestätigen, dass die Unfallursache Nr. 1 überhöhte Geschwindigkeit ist. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass die Straßen durch bauliche Maßnahmen sicherer werden. Zum Beispiel, indem der Straßenbelag vor riskanten Kurven auf Landstraßen so präpariert wird, dass das Reifengeräusch lauter wird – und der Fahrer auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird.
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In der Studie „Masculinity causes speeding in young men“ wurde der Zusammenhang von Männlichkeitsgefühl und Fahrverhalten untersucht. Das Ergebnis: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Rasen junger Männer und dem Macho-Verhalten.
08.01.2009 - Berlin
Frau Professor Sieverding, in einer Studie haben Sie herausgefunden, dass Männer schneller Autofahren – wenn an ihr klassisches Rollenverständnis appelliert wird. Wie erklären Sie sich das?
Manche Männer wollen ihre Männlichkeit mit ihrem Fahrstil beweisen. Sie denken, sie müssen als Mann besonders risikobereit sein und gefährlich leben. Gerade wenn sich der Fahrer aufgefordert fühlt, seine Männlichkeit zu zeigen – dann tritt er noch stärker aufs Gas.
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Abschreckung und Aufklärung – diese Strategie verfolgt die Berliner Polizei gegen Raser. Hauptkommissar Thomas Glaß erläutert, nach welchen Kriterien die Kontrollpunkte ausgesucht werden und erzählt vom schlimmsten Fall von Raserei in seiner Karriere.
19.12.2008 - Berlin
Herr Glaß, wie entscheiden Sie, an welcher Straße ein Blitzer aufgestellt wird?
Drei Aspekte spielen dabei eine Rolle: Zum einen überwachen wir schwerpunktmäßig Schulwege. Auf diese Weise wollen wir Raser abschrecken und die Kinder schützen. Zum anderen gehen wir bei der Auswahl eines geeigneten Standortes auch nach statistischen Erhebungen vor. Straßen, an denen besonders viele Unfälle oder Überschreitungen des Tempolimits geschehen, behalten wir deshalb auch besonders im Auge. Schließlich gehen wir auch Anwohnerbeschwerden nach und kontrollieren die Geschwindigkeit in Wohngebieten, in denen sich Bürger durch Raser gestört fühlen.
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Mit Plakaten auf Bundes- und Landstraßen beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen an der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).
11.12.2008 - Detmold
Verkehrsminister Oliver Wittke weihte heute gemeinsam mit der Landesverkehrswacht NRW an der B 1 bei Horn-Bad Meinberg einen Plakatständer mit einem Motiv der „Todesanzeigen“ der „Runter vom Gas!“-Kampagne ein. Insgesamt stellen die Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen über 100 Plakatständer mit Motiven der Kampagne an Bundes- und Landesstraßen auf.
„Leider halten sich nicht alle Auto- und Motorradfahrer an die vorgegebenen Geschwindigkeiten auf Landstraßen und riskieren damit Kopf und Kragen. Genau sie wollen wir mit der Botschaft unserer Plakate erreichen: Rasen ist lebensgefährlich, also - Runter vom Gas!“, sagte Wittke.
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Crashtests haben die Fahrzeugsicherheit maßgeblich erhöht. Bernd Lorenz von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erklärt im Interview, welches die wichtigsten Innovationen sind, welche Kräfte bei den Simulationen wirken und wie sich Dummys fühlen.
09.12.2008 - Berlin
Auf www.runter-vom-gas.de sind Crashtests zu sehen, in denen ein Wagen mit 50 Stundenkilometern frontal gegen eine Wand knallt. Wie kann man sich die Kräfte vorstellen, die dabei entstehen?
Die Bilder in Zeitlupe sprechen für sich. Da möchte wohl niemand gern Dummy sein. Besonders eindrucksvoll lässt sich erkennen, wie wichtig es ist, sich anzuschnallen. Ein Kind, das hinten sitzt, wird mit dem Kopf gegen die Lehne des Beifahrersitzes und dann gegen das Wagendach geschleudert. Ein Kind würde in einer solchen Situation mit großer Wahrscheinlichkeit schwere oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen erleiden.
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Wie verhalten sich Europäer im Straßenverkehr? Und wie nehmen sie die Gefahren und Risiken wahr? Die Klärung dieser Fragen stand im Mittelpunkt des AXA Verkehrssicherheits-Reports 2008, einer europaweit durchgeführten Studie der AXA Konzern AG.
02.12.2008 - Berlin
Sie gelten in Europa als die Besten: Deutsche Autofahrer. Dies ist eines der Ergebnisse der im November 2008 veröffentlichten europäischen Studie. Sowohl die Deutschen selbst als auch Bürger aus den neun weiteren befragten europäischen Ländern haben deutsche Autofahrer vor den Briten und den Schweizern zu den besten gewählt. Eine Selbsteinschätzung der Deutschen zeigt darüber hinaus jedoch auch, dass der Großteil der Befragten den deutschen Fahrstil als aggressiv empfindet.
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Das Bundesland Rheinland-Pfalz beteiligt sich an „Runter vom Gas!“ und wird künftig die Briefe von Landeseinrichtungen mit dem Kampagnen-Claim bedrucken.
10.11.2008 - Berlin
Das Bundesland Rheinland-Pfalz fordert seine Bürgerinnen und Bürger auf, „Runter vom Gas!“ zu gehen: Briefe von Landeseinrichtungen werden mit einem Poststempel versehen, der den Kampagnen-Claim „Runter vom Gas!“ zeigt. Zudem wird Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland auch an Landstraßen - dort an etwa 30 Orten, an denen es durch zu hohe Geschwindigkeit häufig zu Unfällen kommt - die Warnplakate dieser Kampagne aufhängen. Auch in Sendungen im Fernsehen und im Hörfunk möchte die Landesregierung auf die Kampagne hinweisen.
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Im Rahmen von „Runter vom Gas!“ findet vom 20. September bis 9. Oktober eine Info-Tour zum Thema Kindersicherung in Taxis statt. Unter dem Titel „Mein Thron für jede Fahrt“ tourt der Informationsstand durch Deutschland.
22.09.2008 - Berlin
Am 20. September, dem Weltkindertag 2008, starteten das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) am Berliner Hauptbahnhof die Info-Tour „Mein Thron für jede Fahrt. Nie ohne Kindersitz – auch im Taxi“. Die Tour macht bis Anfang Oktober in zehn deutschen Großstädten Station und berät Eltern sowie Reisende mit Kindern über die richtige Sicherung der kleinen Passagiere im Taxi und PKW.
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Alles andere als graue Theorie – Dr. Jost Gail leitet das Referat „Aktive Fahrzeugsicherheit, Emissionen, Energie“ der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Themen des Forschungsinstituts wie angepasste Geschwindigkeit und der richtige Abstand können in der Praxis über Leben und Tod entscheiden.
15.09.2008 - Berlin
Herr Dr. Gail, laut Statistischem Bundesamt wurden zwölf Prozent aller Verkehrsunfälle im Jahr 2006 durch falsche Abstände verursacht. 155 Menschen verloren deshalb ihr Leben. Wie viel Abstand müssen Fahrer idealerweise zu dem Fahrzeug vor sich halten?
Die wichtigste Alltagsregel lautet: den halben Tachowert in Metern Abstand halten. Das heißt konkret: Zeigt mir die Nadel 100 km/h an, muss ich mindestens 50 Meter zu meinem Vordermann frei lassen – das ist der Abstand zwischen zwei Leitpfosten am Straßenrand.
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Das Schwerpunkthema über Menschen, die täglich mit Unfällen sowie Unfallvermeidung zu tun haben, geht in die zweite Runde. Nun geben Mitarbeiter eines Abschleppdienstes und des Rettungsdienstes, ein Verkehrssicherheitsberater und ein Autobahnpolizist Einblicke in ihre tägliche Arbeit.
09.09.2008 - Berlin
Wer sind die Männer und Frauen, die sich nach einem Unfall um die Verletzten und die Angehörigen kümmern? Wer beseitigt die Spuren am Unfallort? Wer arbeitet daran, solche Unglücke zu vermeiden?
Die Interviewreihe „Unfall als Alltag“ stellt Menschen vor, die täglich mit den Schrecken von Verkehrsunfällen konfrontiert werden oder daran arbeiten, diese in Zukunft zu verhindern. Die drei neuen Interviews, die auch Bezug auf die Bedeutung der Kampagne „Runter vom Gas!“ nehmen, sind ab heute online.
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Ein einziger Moment kann alles verändern. Wie treffend diese Aussage ist, wissen vor allem sie: Betroffene von Motorradunfällen. In kurzen Videofilmen berichten sie über Unfallhergang und -folgen, und wie sie heute mit ihrem schweren Schicksal umgehen.
20.08.2008 - Berlin
Die Bilanz aus dem vergangenen Jahr ist erschütternd: Knapp 34.000 verletzte und mehr als 800 getötete Motorradfahrer – Zahlen, hinter denen bewegende Geschichten stehen. Die Betroffenen, die Fahrer selbst und ihre Angehörigen, erzählen hier was ihnen passiert ist und geben einen Einblick in ihr heutiges Leben.
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Fahrschüler der Feuerwehr verbreiten die Kampagnenbotschaft mit ihren roten Lkws in Düsseldorf.
06.08.2008 - Düsseldorf
Hier lernen Fahrschüler, zügig zu fahren: bei der Düsseldorfer Feuerwehr. Denn wenn’s brennt, dürfen sie keine Zeit verlieren. Trotzdem hat Fahrschulleiter Holger Spikowksi jeweils zwei Banner mit dem Schriftzug „Runter vom Gas!“ an die beiden Ausbildungsfahrzeuge angebracht.
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Die Berliner Domgemeinde machte „Runter vom Gas!“ am Tag der Verkehrssicherheit zum Motto einer Themenvesper.
08.07.2008 - Berlin
Im Berliner Dom fand am 21. Juni 2008 unter dem Motto „Runter vom Gas!“ eine „Themenvesper zum Tag der Verkehrssicherheit“ statt. Das Gedenken an die Opfer, die Hinterbliebenen und die Verletzten von Verkehrsunfällen stand dabei im Mittelpunkt der Andacht von Dompredigerin Frau Dr. Petra Zimmermann. Sie unterstrich die Bedeutung eines rücksichtsvollen Umgangs im Straßenverkehr. Durch einen einzigen Moment der Unachtsamkeit können Leben zerstört werden, so Frau Dr. Zimmermann.
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